Wie Bürgermeister Roland Römmelt (CSU) auf Nachfrage dieser Zeitung schildert, hat die Gemeinde bereits zwei Voranfragen bei der Regierung von Unterfranken gestellt. Damit soll ausgelotet werden, ob eine finanzielle Förderung für die kleine Gemeinde möglich ist.

"Unsere Schule ist nicht marode, weil wir immer wieder investiert haben", erklärt das Dorfoberhaupt. Mittelfristig sei aber zumindest eine Teilsanierung nötig. Römmelt denkt dabei zuerst an die Toiletten. Aber auch die Fußböden müssten beispielsweise erneuert und die Türen ausgetauscht werden. Soweit er gehört hat, habe die Regierung beim Schulamt Erkundigungen über die Grundschule eingeholt. Die Schülerzahlen sind für die nächsten Jahren gesichert, sagt der Bürgermeister.

Spielplatz freigegeben

In der Vergangenheit hatte die Gemeinde versucht, die Schule über das Kommunalinvestitionsprogramm für Schulen (KIP-S) sanieren zu lassen. Von der außerordentlich hohen Förderquote profitiert in der Region zum Beispiel der Markt Zeitlofs bei der anstehenden Generalsanierung der dortigen Grundschule. Doch offensichtlich erschien der Handlungsbedarf in Riedenberg den Entscheidern nicht groß genug zu sein.

"Wir wurden beim Auswahlverfahren nicht berücksichtigt", blickt der Bürgermeister zurück. Beim neuen Spielplatz neben der Grundschule hingegen gab die Regierung von Unterfranken grünes Licht für einen vorzeitigen Baubeginn. Das Areal wurde am 10. Juni bereits seiner Bestimmung übergeben und wird gut von den Kindern angenommen.

Gemeinde hofft auf Zuschüsse

Der Spielplatz ist Teil eines Gesamtprojekts im Rahmen der Dorferneuerung. Auch die Gerätehalle soll neu gebaut und die alte Gemeindekanzlei abgerissen werden. Ein Platz der Begegnung für alle Generationen würde neben dem Spielplatz entstehen. Laut Römmelt laufe nun die Gesamtplanung an. Ein Entwurf soll im späten Herbst eingereicht werden, denn auch hier hofft die Gemeinde auf Fördergelder.

Was die Teilsanierung der Grundschule angeht, so wurde die Voranfrage der Gemeinde tatsächlich noch nicht bearbeitet. Das lässt Johannes Hardenacke, Pressesprecher der Regierung von Unterfranken, die Redaktion auf Nachfrage wissen. "Der zuständige Sachbearbeiter wird sich aber in den nächsten Tagen mit der Gemeinde in Verbindung setzen", verspricht er.