In Wildflecken soll ein sogenannter "Pumptrack" entstehen für Mountainbiker, Longboarder, Skateboarder, BMXer oder auch Inline-Skater und Rollschuhfahrer. Die künstlich angelegte, wellenförmige Rennstrecke orientiert sich an den Wünschen der jugendlichen Sportler in der Marktgemeinde. Aber nicht alles läuft nach Plan.

Vier Jahre ist es nun schon her, dass der Wildfleckener Marktgemeinderat grünes Licht gegeben hat für den Bau eines sogenannten "Pumptracks",. Dabei handelt es sich um einen künstlichen, wellenförmigen Mountainbikeparcours. Es soll auf dem Gelände des ehemaligen Pumpwerkgebäudes unweit der roten Brücke entstehen. Der entsprechende Förderantrag wurde auf den Weg gebracht.

Aber aufgrund von Altlasten im Bereich des alten Wasserwerkes musste das Vorhaben immer wieder verschoben werden. Im Juli 2020 soll nun tatsächlich mit der Errichtung des "Pumptracks" begonnen werden, hieß es in nichtöffentlicher Sitzung des Marktgemeinderats.

Für das Gesamtprojekt, das ein ganzes Freizeitgelände für die Jugend mit einschließt, hatte es vor Jahren eine Kostenschätzung über rund 392 000 Euro gegeben. Aufgrund von umfangreichen Bodengutachten wird die gesamte Maßnahme letztlich wohl mehr als eine halbe Million Euro verschlingen. Die Gemeinde hofft zwar auf eine großzüge Förderung, wird aber einen großen Anteil doch selbst tragen müssen. Längst zerschlagen hat sich die ursprüngliche Hoffnung, dass die Kommune am Ende mit rund 100 000 Euro aus der ganzen Sache rauskommt. Aufgrund der erheblichen Kostensteigerungen ist das Projekt in die Kritik geraten, war auch im Wahlkampf immer wieder thematisiert worden.