Von ungewöhnlichen Klängen wurde der Mathematikunterricht in der Riedenberger Grundschule kürzlich unterbrochen. Diese stammten von acht jungen Musikerinnen und Musikern, die sich auf ihrem Blasinstrument in der Aula warmspielten und einstimmten.

Kurze Zeit später saßen die neugierigen Schülerinnen und Schüler mit gespitzten Ohren vor der "Mini-Kapelle", welche von ihrem Ausbilder, Manfred Schneider, angeleitet wurde. Nach einem Begrüßungsstück stellten die Nachwuchsmusiker ihre Instrumente nach und nach mit einem kleinen Solostück vor.

Von der Tuba, die ausgerollt übrigens 5,40 Meter messen würde, wie sie erfuhren, über das Tenorhorn, die Posaune, Saxophon, Trompete, Klarinette und Querflöte, bis zum Schlagzeug, gab es eine kleine Instrumentenkunde und natürlich auch gleichzeitig Werbung.

Werbung für Kapelle

Denn das Ziel dieses Auftrittes war natürlich die Nachwuchswerbung für die Riedenberger Trachtenkapelle und das Interesse an den Instrumenten zu wecken.

Man ist zwar nie zu alt, um Musik zu spielen, aber ohne Nachwuchsmusiker geht es dennoch nicht.

Am Ende durften die Kinder und Lehrerinnen ihr Taktgefühl schon einmal unter Beweis stellen und die Kapelle mit Bodypercussion begleiten. Unter tosendem Applaus wurden die Musikerinnen und Musiker schließlich von den begeisterten Kindern verabschiedet.