Denn bereits im Vorfeld hatten die sonst üblicherweise stark vertretenen Delegationen der Bundeswehr und der Reservisten ihre Teilnahme an der Veranstaltung, die unter Einhaltung der aktuellen Corona-Auflagen stattfand, abgesagt. Auch die festliche Musik kam diesmal lediglich vom Band.

Stille Kranzniederlegung

Begonnen hatte der Sonntag mit einer stillen Kranzniederlegung in Römershag, an die sich eine kleine Gedenkfeier am Kriegerdenkmal vor dem Alten Rathaus anschloss. Zu den besinnlichen Minuten waren neben einigen Bürgern mehrere Vertreter der Stadt, eine Delegation der Freiwilligen Feuerwehr sowie ein paar Fahnenabordnungen von Vereinen und Verbänden erschienen. Die Gestaltung des Ablaufs lag in den Händen des 3. Bürgermeisters Dieter Seban (CSU).

In einer kurzen Ansprache gedachte Bürgermeister Jochen Vogel (CSU) der Opfer von Krieg und Gewalt. Die Erinnerung an das Leid, so der Redner, sei auch ganz wesentlich mit einer gewissen Verpflichtung verbunden. So müsse alles dafür getan werden, dass sich die Schrecken der Vergangenheit nicht wiederholen. Gemeinsame Gebete sprachen der evangelische Pfarrer Gerd Kirchner und sein katholischer Amtsbruder Hans Thurn.

Enge Verbundenheit zu Partnerstädten

Gegen Ende der nachdenklichen Zusammenkunft legten Bürgermeister Vogel und Christian Eilingsfeld vom Sozialverband VdK Deutschland zwei Kränze am Kriegerdenkmal nieder. Das Monument war zum Volkstrauertag ansprechend geschmückt worden, dezent flackerten die Flammen einiger Kerzen, Die aufgestellten Flaggen von Deutschland, Frankreich und England symbolisierten darüber hinaus die enge Verbundenheit mit den Partnerstädten Ancenis und Kirkham.