Es brodelt im Staatsbad. Es brodelt so sehr, dass sich am vergangenen Freitag rund 20 Mitarbeiter der Hotelkette Dorint auf den Alten Raushausplatz stellten und Plakate in ihren Händen hielten. "Entlassungen werden in Kauf genommen, an statt in Brandschutz zu investieren", war auf einem davon zu lesen. Nun wurde bekannt, dass die "Neue Dorint GmbH" mit Sitz in Köln offenbar mit klammen Kassen zu kämpfen hat. Das rückt den Streit um den Brandschutz in ein neues Licht.

Rückblick. Am 21. Oktober gab das Unternehmen während einer Personalversammlung bekannt, dass der Fürstenhof mit 51 Zimmern geschlossen wird. Da der Hotelbetrieb mit 156 Zimmern nun etwa um ein Drittel reduziert ist, entließ Dorint gleichzeitig zehn Mitarbeiter. Als Grund für die Schließung führte das Unternehmen mangelhaften Brandschutz in dem historischen Gebäude an. Die Gebäude gehören dem Freistaat Bayern.