Der Kuppenweg mit seinen 10,2 Kilometern Länge ist einer der kleineren Hochrhöner-Extratouren.

Dennoch hat sie einen mittleren Schwierigkeitsgrad und es gilt, einige Steigungen zu überwinden.

Start ist am Wanderparkplatz oberhalb von Platz, erreichbar über die Bergstraße.

Vorbei am "Scholze Haechle", dem kleinen Hag des Scholzen (Schultheißen), führt der Weg zunächst genau auf die Platzer Kuppe zu, dem ersten Etappenziel der Tour. Dieser zweigt zunächst nach rechts ab und führt durch die Waldabteilung "Kleiner Berg" bergan.

Der Name verrät noch heute den alten Namen der Platzer Kuppe, den man auf historischen Karten noch findet. Im Vergleich zu den höheren Bergen der Schwarzen Berge ist er tatsächlich der kleinste, wenngleich mit seinen 737 Metern Höhe ein durchaus stattlicher Rhönberg.

Hier durchquert man einen schönen Rhöner Urwald mit vielen Altbuchen und hohem Totholzanteil.

Nach kurzem, steilen Anstieg hat man die Platzer Kuppe schon fast erklommen. Zum Gipfel hin öffnet sich der Wald und gibt den Blick frei für eine eine herrliche Fernsicht in Richtung Spessart und Taunus.

Eine Bank am Gipfelkreuz lädt zur ersten Rast ein.

Der weitere Weg führt uns vom Gipfel hinab über den Sattel der Platzer Kuppe zu den Schwarzen Bergen hin. Hier besticht noch einmal die schöne Fernsicht hinüber zum "Fränkischen Kegelspiel" von Dreistelz, Mettermich und Schildecker Berg mit der schönen Solitärbuche im Vordergrund.

Der Weg taucht nun in den schattigen Wald ein, den man erst am Würzburger Haus wieder verlässt.

Hier liegt einem nun das Sinntal zu Füßen, hinter dem mächtig der Dammersfeldrücken aufragt.

Der Rückweg führt über herrliche Wiesenwege ins noch junge Tal der Thulba, um dann wieder nach Platz hinauf anzusteigen. Der Brunnen an der Blißlings-Wiese kurz vor dem Parkplatz bietet abschließend neben Erfrischungs- auch Rastmöglichkeiten.