Konkret wird in naher Zukunft die Planung der neu entstehenden Bauplätze auf dem ehemaligen Riedenberger Bahnhofsgelände. Vor kurzem wurde die neue Zufahrt zum Bahnhofsweg vom Rosenweg kommend angelegt. Nun soll mit der Vermessung der Bauplätze begonnen werden. Da es bereits drei konkrete Interessenten gibt, soll dies zügig in die Wege geleitet werden . Vor Ort begutachteten die Gemeinderäte das Areal zu Beginn der Gemeinderatssitzung noch einmal.

Ob nun drei oder vier Bauplätze entstehen, entscheidet sich erst, wenn gemeinsam mit den Bauinteressenten die jeweiligen Areale ausgemessen werden und die Größe festgelegt ist. Die Zufahrt zum östlich gelegenen Bauplatz wird über den neu angelegten Zufahrtsweg erfolgen. Der folgende Bauplatz Richtung Süden wird eine eigene Zufahrt vom Rosenweg anlegen müssen. Der südliche Bauplatz kann von der Kirchstraße aus angefahren werden.

In der Gemeindekanzlei wurde die weitere Vorgehensweise bezüglich der Corona-Hygienemaßnahmen festgelegt. Da die Inzidenzzahlen derzeit bei Null im Bereich der Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Bad Brückenau liegen, wird für die Räte auf ihren Sitzplätzen vom Tragen einer Maske abgesehen. Für Besucher besteht weiterhin Masken und Testpflicht.

Angepasst werden sollen die Förderrichtlinien zum Kommunalen Förderprogramm für Investitionen zur Revitalisierung der Ortskerne. So kann nun von der Maßgabe, dass ein Haus mindestens zwölf Monate leer gestanden haben muss, um die Förderungen zu bekommen, abgesehen werden und diese Zeit nach Absprache mit der Gemeinde verkürzt werden.

Neu ist auch, dass bei der Auszahlung des Zuschusses auch die Kinder Berücksichtigung werden, die erst nach der Antragstellung geboren werden. Ebenso neu ist die Richtlinie, dass die förderfähigen Kosten für Gebühren bei der Bauschuttanlieferung künftig für alle zertifizierten Bauschuttdeponien im Landkreis gewährt werden. In Fällen, bei denen ein Gebäudeabbruch mit anschließendem Neubau an gleicher Stelle geplant ist, soll auf die Erstberatung verzichtet werden.

Reinigung nac h Bedarf

Der Bayerische Gemeindetag hat Änderungen beim Erlass der Verordnung über die Reinhaltung und Reinigung der öffentlichen Straßen und die Sicherung der Gehbahnen im Winter beschlossen. So entfällt die derzeitige Maßgabe, die Gehwege vor dem eigenen Anwesen einmal im Monat reinigen zu müssen. Nun muss der Gehweg nach Bedarf und Verschmutzungsgrad gereinigt werden.

Einer Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Riedenberg, sowie des Aufstellungs - und Änderungsbeschlusses, der Anerkennung des Planentwurfes und des Auslegungsbeschlusses stimmten die Räte zu. Ebenso der Einbeziehungssatzung Sonnenweg.

Ungehalten wurde Bürgermeister RolandRömmelt beim Thema Baustellenumfahrung. Derzeit wird die Sinntalstraße komplett erneuert. Das bedeutet, dass eine Durchfahrt größtenteils unmöglich ist. Die offizielle Umfahrung muss über die Umgehungsstraße erfolgen, aber keinesfalls über den Radweg.

Leider wurden einige Bürger dabei beobachtet, die dieses Verbot missachten und den Radweg als Abkürzung nutzen. "Wir werden künftig umgehend Anzeige erstatten, sollten wir jemanden dabei ertappen", mahnte er eindringlich.

Dem Antrag auf Baugenehmigung zum Neubau eines Wohnhauses mit Doppelcarport auf dem Anwesen Baumgärten 1 stimmten die Räte zu.