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Klosterkreuzberg
Sitzung

Der Skiverband freut sich über das "Skistüble"

Der Skiverband Unterfranken ist 1952 im ehemaligen Gasthaus "Hohn" (heute "Elisäus") auf dem Kreuzberg gegründet worden.
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Der Skiverbandsvorsitzende Winfried Pöpperl (von links) ehrte Hans Beck, Alfred Gundelach und Gustav Schrenk für ihr Engagement um den Skiverband und den Skisport. Glückwünsche überbrachten Ewald Simon und Michael Beer. Fotos: Marion Eckert
Der Skiverbandsvorsitzende Winfried Pöpperl (von links) ehrte Hans Beck, Alfred Gundelach und Gustav Schrenk für ihr Engagement um den Skiverband und den Skisport. Glückwünsche überbrachten Ewald Simon und Michael Beer. Fotos: Marion Eckert
Als Geschäftsführerin Angelika Somaruga erfuhr, dass der Skiverband seine Gründungsstätte auf dem Kreuzberg hat, beschloss sie spontan, den kleineren Nebenraum des "Elisäus" in "Skifahrerstüble" zu benennen, ein Schild anzufertigen und das Ambiente entsprechend zu gestalten: Alte Holzskier, ein historischer Schlitten und Winterbilder aus früherer Zeit schmücken seitdem den Raum.


Urkunde überreicht

Besonders fällt das großformatige Bild von Bruder Valentin ins Auge, der, mit Ski ausgestattet, im Habit im Schnee unterwegs ist. Für das Skifahrerstüble hat die Vorstandschaft des Skiverbandes eine Urkunde anfertigen lassen, welche jetzt Angelika Somaruga übergeben wurde.
Außerdem überreichte Winfried Pöpperl, der Vorsitzende des Skiverbandes Unterfranken, einen Ehrenbrief als Dank für die großzügige und jahrzehntelange Unterstützung bei Veranstaltungen. Die Geschäftsführerin versicherte die Verbundenheit des Kreuzbergs mit dem Skiverband. Die Urkunden werden einen Platz im Skifahrerstüble bekommen.


Die Gründungsmitglieder

Auf der Urkunde sind die Gründungsmitglieder des Skiverbandes, der damals noch "Skigau X Rhön" hieß, festgehalten. Die Männer der ersten Stunde waren Ernst Brönner (Aschaffenburg), Norbert Purmann (Aschaffenburg) Willi Wegemer (Bad Kissingen), Josef Müller (Oberweißenbrunn), Ferdl Rüb (Bad Neustadt), Herbert Hoesch, Manfred Kober und Josef Fischer (alle Bischofsheim). Die Urkunde erinnert auch an die Gauvorsitzenden seit der Gründung. Von 1952 bis 1960 war es Ernst Brönner (Aschaffenburg), von 1960 bis 1986 Leo Maisch (Gochsheim), von 1986 bis 1994 Hermann Schenk (Frankenheim), von 1994 bis 1999 Emil Quack (Bad Neustadt), seit 1999 ist es Winfried Pöpperl.


Dank an engagierte Mitglieder

Die Herbstversammlung im neuen "Skifahrerstüble" nutzte Winfried Pöpperl, um einige Ehrungen vorzunehmen. In der Verbandssitzung wurde der langjährige stellvertretende Vorsitzende Gustav Schrenk (Oberweißenbrunn) zum Ehrenmitglied ernannt. Diese Ehrung konnte nun offiziell überreicht werden. Von 1999 bis 2015 hatte Gustav Schrenk diesen Posten inne.
Alfred Gundelach war 17 Jahre lang nordischer Sportwart des Verbandes. Pöpperl erinnerte an Zeiten, als 200 Langläufer am Kreuzberg bei Gaumeisterschaften antraten. Diese Zeiten seien eindeutig vorbei, der nordische Skisport in der Rhön sei eingebrochen. Einziger aktiver Langläufer ist übrigens Alexander Eckert, jedoch auf einem andern Kontinent. Seit Herbst 2014 hat Alexander ein Stipendium der Universität Fairbanks of Alaska und ist für die dortige Universitätsmannschaft sehr erfolgreich in den USA unterwegs.


Der Schanzenwart

Hans Beck ist als Schanzenwart nicht mehr wegzudenken. Winfried Pöpperl dankte ihm für den unermüdlichen Einsatz. "Fast täglich ist er an der Schanze anzutreffen. Er ist einfach da. Das kann nicht hoch genug geschätzt werden." Pöpperl bezeichnete ihn als Organisationstalent. Voller Tatendrang sei er für die Skispringer im Einsatz, obwohl er selbst weder Skifahrer noch Skispringer sei. "Ich mach's für die Kinder", sagte Beck. "Es ist mir eine Freude zu sehen, wenn sie gut und sicher springen und Erfolg haben."