Drei Tage lang haben die Oberwildfleckener ihr traditionelles Waldfest gefeiert. Schon der Festauftakt am Samstag verlief vielversprechend, tagsüber konnten die Sportler ihre Kräfte beim Fußball-Tennis messen, abends heizten Markus Helget und Johannes Graus von der "Feierabänd" den Besuchern musikalisch ein. Das Waldfest, traditionell eher im familiären Rahmen gehalten, hat sich mittlerweile sogar einen guten Ruf bis ins hessische Nachbarland hinein erarbeitet. Zwar musste das Finale beim Fußball-Tennis aufgrund eines aufziehenden Gewitters entfallen, aber die rumänische Gastmannschaft hatte sich den Titel bereits zuvor redlich verdient.

Publikumsmagnet Bühnenshow

Zum Publikumsmagneten avancierte wie in den Vorjahren die Bühnenshow am Sonntagnachmittag. Herbert Nowak moderierte die nicht ganz ernst gemeinte Playback-Show, bei der die Oberwildfleckener manch wundersame Verwandlung durchmachen. Ursula Wich (Choreographie) und Agnes Kleinheinz (Schminke und Frisuren) hatten wieder ganze Arbeit geleistet und sorgten für eine abwechslungsreiche und farbenfrohe komödiantische Show mit überraschenden Einlagen.

Das Motto lautete heuer "Klein ganz groß, groß ganz klein". Und so waren von Kindern über Jugendliche bis hin zu den "alten Hasen" wirklich alle Altersgruppen auf der Bühne vertreten.
Auch beim Festausklang am Montag standen die Familien im Mittelpunkt. Nach Bastel- und Malstraße sowie dem traditionellen Kesselfleischessen trafen die Betriebsmannschaften von Paul & Co und GKN Sinter Metals auf einander.


Flexible Organisation

Zwar waren alle drei Festtage von heftigen Schauern geprägt, aber das Organisationsteam zeigte sich flexibel und passte den Zeitplan immer wieder den äußeren Bedingungen an. Auch die begonnene Kooperation zwischen SCK Oberwildflecken und dem SV Wildflecken trug beim Waldfest bereits erste Früchte. Sowohl auf dem Fußballfeld, als auch bei den Besuchern des Festbetriebes.