Von außen ziert es ein Schienenbus, wie er in früheren Zeiten auf der Bahnstrecke regelmäßig fuhr. Und wie er seit dem 28. Februar im Original am Rupbodener Bahnhof steht (wir berichteten). Von innen ist es so bemalt, dass man den Eindruck hat, als würde man im Schienenbus sitzen.

Verantwortlich für die Verschönerungsaktion: der Bahnenthusiast und frühere Gemeinderat Roland Fischer.

Wie Zeitlofs' Bürgermeister Matthias Hauke berichtet, kam Fischer mit seinem Projekt auf die Gemeinde zu. Diese übernahm die Kosten für Farbe und anderes Material zum Streichen im Wert von circa 500 Euro.

Fischer brachte das Wartehäuschen zur Rupbodener Festhalle, wo er es neu gestaltete. Währenddessen ließ die Gemeinde den Standort des Häuschens durch den Bauhof pflastern, so dass der Gesamteindruck noch ein besserer wird.

Hauke freut sich. "Das ist eine tolle Aktion, besonders, weil sie ehrenamtlich gemacht wird. Das Häuschen ist ein kleines Highlight, das bestimmt viel fotografiert wird." Früher diente es als Buswartehäuschen an der Haltestelle "Hirschgraben" in Rupboden. Der Bus hält dort aber schon länger nicht mehr. Also wurde das Häuschen an den Bahnradweg versetzt, um dort Radfahrern und Fußgängern als Unterstand zu dienen. st