Pfarrerin Barbara Weichert predigte über die Speisung der 5000 (Johannes 6). Ausgehend von der Frage der Jünger "Was ist das für so viele?", zog Weichert Vergleiche in andere Bereiche: Die Pfarrer konnten den Konfirmandinnen und Konfirmanden wegen Corona weniger mitgeben als sonst: "Was ist das für ein ganzes Leben?" Um unsere Erde nicht zu überhitzen, tun so viel, was sie können - Müll trennen, weniger Auto fahren, Wasser sparen, aber "was ist das angesichts der Probleme?", heißt es in der Pressemitteilung der Pfarrerin.

"Was ist das für so viele?"

In der Geschichte kommt ein kleiner Junge mit fünf Broten und zwei Fischen zu den Jüngern. Die fragen: "Was ist das für so viele?" Jesus aber fängt einfach an, die Leute zu ordnen und teilt von dem bisschen aus, was da ist - und alle werden satt, es gibt sogar üppige Reste. Für uns kann das heißen: Wie der kleine Junge einfach unverzagt und vertrauensvoll tun und geben, was wir haben und können - mögen andere das auch für naiv und sinnlos halten. Jesus kann etwas Geniales und Großes daraus machen, auch heute. Gelungene Beispiele sind die verlachten Anfänge von fair gehandeltem Kaffee in einigen Kirchengemeinden - und heute kann man in jedem Supermarkt Fairtrade-Produkte kaufen. Oder Gebete gegen Atomkraftwerke und Raketen..., heißt es abschließend.