Vor wenigen Tagen hat die Rhönallianz die letzten Kriterien entschieden: Ab sofort können die Anträge zur Förderung von Kleinprojekten eingereicht werden. Voraussetzung ist, dass die Projekte grundsätzlich die "aktive, eigenverantwortliche ländliche Entwicklung unterstützen und die regionale Identität stärken", so heißt es in der Förderbeschreibung vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE).

Wer förderberechtigt ist, beschreibt Rhönallianz-Manager Uwe Schmidt: "Private Initiativen, Vereine, Organisationen, Kleinunternehmen und auch die Gemeinden selbst sind berechtigt, Projektanträge stellen". Wichtig sei, dass die Projekte in den acht Allianzgemeinden eine Umsetzung finden und den Zielen des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) entsprechen. Einen Anspruch auf Förderung gebe es nicht. Mit den Projekten darf auch noch nicht vor Förderzusage begonnen worden sein, teilt Schmidt mit.

Bürgerschaftliches Engagement

Förderfähig seien beispielsweise Projekte, die das bürgerschaftliche Engagement betreffen, auf eine Verbesserung der Lebensverhältnisse abzielen. Auch Öffentlichkeitsarbeit kann gefördert werden. So schreibt es das Amt für Ländliche Entwicklung. Die interkommunale Zusammenarbeit wird in diesen Zusammenhängen besonders berücksichtigt.

Ein Gremium aus Bürgermeistern und nichtkommunalen Vertretern der Gemeinden entscheidet bis Mitte April, welche der eingereichten Projekte gefördert werden. Das ALE stellt insgesamt 90.000 Euro pro Jahr und Förderperiode zur Verfügung. Ansprechpartner bei allen Fragen rund um die Förderung ist Uwe Schmidt, Tel.: 09741/2918 oder per Mail an info@brueckenauer-rhoenallianz.de.

Förderung

Was? Gefördert werden Projekte in den Kommunen der Rhönallianz im Rahmen zwischen 500 und 20.000 Euro. Die maximale Fördersumme liegt bei 10.000 Euro pro Projekt. Insgesamt können bis zu 80 Prozent der Projektkosten gefördert werden. Die Projekte müssen vom Antragsteller vorfinanziert werden. Die Förderung wird erst nach Projektabschluss und Prüfung von der zuständigen Stelle an den Antragsteller ausgezahlt.

Wie? Die Förderanträge können auf der Seite der Rhönallianz unter www.brueckenauer-rhönallinaz.de heruntergeladen werden. Die ausgefüllten Anträge werden im Rathaus eingereicht unter: Brückenauer Rhönallianz e.V., Marktplatz 2, 97769 Bad Brückenau.

Wann? Ab sofort bis zum 15. April 2020 können Antragsteller ihrer Anträge einreichen.Das Gremium entscheidet anschließend über eine Förderung. Die Projekte müssen bis Ende September komplett abgeschlossen und abgerechnet sein. Wem dieses Zeitfenster zu klein ist, kann auch im nächsten Jahr einen Antrag stellen, sagt der Allianzmanager.