Da hat es mal wieder kräftig geklingelt in den Kassen der Vereine der Stadt. Gut besucht und bei nicht zu heißem Sommerwetter läuft das 36. Stadtfest so, wie es sich die Veranstalter gewünscht haben. Menschen füllen Fußgängerzone und Marktplatz, weitgehend bleibt es friedlich (siehe nebenstehenden Polizeibericht) und die Stimmung ist exakt so, wie sie zum Stadtfest sein muss.

Ein Erfolg ist die Jugendbühne auf dem Sinnauplatz: Foodtruck und Cocktailbar, DJs und so viele junge Menschen, wie sie selten in der Innenstadt zu finden sind. Im Siebener Park grillen die Fußballer vom FC, überall sitzen Leuten. Die Kinder toben sich auf der Hüpfburg oder am Wasserspielplatz aus. Peter Sperl vom Elternbeirat des Kindergartens hebt die Hände aus dem Spülwasser. "Es ist schon schwierig, genug Helfer zu bekommen", sagt er. 45 Kuchen haben die Eltern für das Fest gebacken. Es ist der dritte Schauplatz, ohne den das Stadtfest nicht mehr vorstellbar ist - und den viele Ehrenamtliche erst möglich machen.


Manches zu viel, anderes selten

Einzig die Altstadt bleibt ein wenig verwaist. Dort waren früher leisere Töne zu hören - während die Menschen fröhlich beim Essen saßen. Auch bei den Ständen fällt auf, dass manches zu viel und anderes nur selten zu finden ist. Für eine Schmuckherstellerin, die sonst auf Kunsthandwerkermärkten unterwegs ist, lohnt sich der Besuch nicht.

Die Galerie Form + Farbe in der Bahnhofstraße ist genauso geöffnet wie Haus Waldenfels, das zum Tag der offenen Tür einlädt. Bei einem ökumenischen Gottesdienst am Sonntag ist der Marktplatz belebter als zur Eröffnung des Stadtfestes. Die Fürbitten schließen das Wohl der Stadt, gute Entscheidungen des Stadtrats und die Gesundung der Kurgäste ein.


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