Die vergangenen Monate hätten bewiesen, wie flexibel die VR-Bank mit ihrem Personal auf diese Herausforderungen reagiere: "In unsicheren Zeiten bietet sie Sicherheit." Stolz zeigte sich Schott, dass die Bank ihre betriebswirtschaftlichen Ziele im Fusionsjahr 2019 erreicht habe, der Aufsichtsrat habe die Aktivitäten des Vorstandes überwacht und habe diesen beratend begleitet.

Die in 2019 stattgefundene Prüfung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ergab, dass die VR-Bank unter Berücksichtigung von Art, Umfang, Komplexität und Risikogehalt der Geschäfte über eine ordnungsmäßige Organisation verfüge. Die Mitgliederversammlung stimmte der Verwendung des Vorschlags zur Verwendung des Jahresüberschusses zu.

Seit 1991 im Aufsichtsrat

Der Wirtschaftsprüfer des Genossenschaftsverbandes Bayern, Wolfgang Spiegel, hielt die Laudatio für den scheidenden Aufsichtsratsvorsitzenden, dankte Schott für 29 Jahre Tätigkeit im Aufsichtsrat. Im Jahr 1991 erklärte sich der Aufsichtsratsvorsitzende bereit, ehrenamtlich im Gremium der damaligen Raiffeisenbank Bad Kissingen eG mitzuwirken. Seit der Fusion mit der Volksbank Bad Brückenau im Jahr 2002 übernahm er den Vorsitz: "Ich durfte Sie als engagiert, kompetent, konstruktiv und kritisch hinterfragend kennenlernen", gab Spiegel einen kurzen Rückblick über die wichtigsten Meilensteine dieser Zeit: Fusionen, Umbauten und Digitalisierung seien die Schlagworte dieser Zeit.

"Sie haben immer Verantwortung übernommen", Schott habe viel Freizeit investiert in Schulungen und Seminare,um bankentechnisch auf dem Laufenden zu bleiben. Schott habe stets das Wohl der Bank im Blick gehabt, so Spiegel. "Sie vereinten eine gute Mischung aus Vertrauen und gebotener kritischer Achtsamkeit." Er überreichte dem scheidenden Aufsichtsrat die Ehrenurkunde des Genossenschaftsverbandes für seine ehrenamtliche Tätigkeit.

Viel gelernt und erfahren

Hubert Schott blickte dankbar auf die interessante Zeit: "Es gab viele Ereignisse, Erfahrungen und Begegnungen, ich konnte dabei viel lernen und erfahren." Die Zusammenarbeit mit insgesamt neun Vorständen beschrieb er als fair, menschlich und loyal. "Ich habe alles gegeben, um den Anforderungen dieses Amtes gerecht zu werden", wünschte er seinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Aufsichtsrat das kritische Vertrauen, um die wichtigen und notwendigen Entscheidungen zu unterstützen für eine erfolgreiche Zukunft der VR-Bank Bad Kissingen.

Die Mitgliedervertreter dankten mit langanhaltendem Applaus.