Ein möglicher Startpunkt der Extratour "Der Mottener" wäre an ihrem Südende, in Speicherz, wo man beim Gasthof zum Biber parken und sich schon zu Beginn auf eine Einkehr am Ende der Tour freuen kann. Der Rundweg startet nordwärts, wechselt am Ortsende in Richtung Kothen über die Kleine Sinn und führt am ehemaligen Eisenhammer vorbei westwärts, wo die Tour in den Wald eintaucht.

An der bayerisch-hessischen Grenze, auf der der Weg jetzt länger verläuft, finden sich zahlreiche historische Grenzsteine von 1729, die den damaligen Grenzverlauf zwischen den Königreichen Bayern und Preußen kennzeichneten. Schließlich gipfelt die Tour auf der Großen Haube, auch als Mottener Haube bekannt. Seit 2005 erfreut der neu errichtete, knapp 24 Meter hohe Turm auf der Mottener Haube den Wanderer mit seiner Aussicht. Diese reicht vom hessischen Teil der Rhön, mit dem Hessischen Kegelspiel und der Milseburger Kuppenrhön, über den gegenüberliegenden Dammersfeldrücken, bis hin zu Spessart und Taunus.

Formation türmt sich mächtig auf

Der Abstieg führt Motten entgegen, biegt an den Haubenhöfen in Richtung Wasserscheide Rhein-Weser ab, die man an der Ortsverbindungsstraße zwischen Kothen und Motten überquert. Weiter bergab geht es in Richtung Kothen, wo man die Kleine Sinn an einem Biberbiotop überquert und zum Pilsterstein geleitet wird, einer Basaltformation, die sich mächtig auftürmt. Ein Abstecher auf den felsigen Gipfel belohnt mit schöner Aussicht ins Tal der Kleinen Sinn und auf Kothen. Der Rückweg führt nun durch schattigen Wald wieder südwärts, zur verdienten Einkehr in Speicherz.