Mit Fertigstellung der Salzforststraße in Schmalwasser wurden auch die Brunnen entlang der Straße fertig und konnten in Betrieb genommen werden. Bürgermeisterin Sonja Reubelt freut sich über die gelungene Gestaltung der jeweiligen Brunnen.

Brunnen gehören seit jeher zu Schmalwasser, es war der Gemeinde wie auch der Bevölkerung wichtig, dass die Standorte erhalten werden. Der erste Brunnen, direkt nach der Einmündung konnte in seiner ursprünglichen Form erhalten bleiben. Der Sandsteintrog mit dem Gußeisernen Einlauf wurde saniert. Die Bürgermeisterin dankt Familie Hoffmann, die dies übernommen haben. Der Trog wurde gereinigt, das Grußeisen überarbeitet. "Es ist schön, dass ein alter Brunnen erhalten werden konnte", betont Reubelt.

Der Brunnen an der Bushaltestelle wurde komplett neu erstellt, da der alte Wurzelbrunnen marode war. Gewählt wurde eine moderne Gestaltungsform, mit zwei ineinander übergehenden Becken. Wasserschöpfen ist auch an diesem Brunnen für die Anlieger weiterhin möglich, betonte Reubelt, denn dies sei ein großes Anliegen gewesen.

Umfeld neu gestaltet

Auch Michael Manger (Amt für ländliche Entwicklung) gefällt die gesamte Umsetzung, denn nicht nur die Brunnen wurden erneuert sondern das Umfeld neu gestaltet. Die großen Quader und die Bepflanzung bieten ein schönes Bild an der Bushaltestelle und laden auch zum Verweilen am Brunnen ein. Der Brunnen ist zwar kein Kneippbecken, könnte aber durchaus auch zum Spielen einladen und müde Wandererfüße erfrischen.

Spielcharakter hat der dritte Brunnen hinter dem Kreuz. Der Überlauf fließt nach unten in einen kleinen Wasserlauf ab. Das verlockt natürlich zum Spielen. Die dreijährige Laney Gridley kann nicht genug bekommen. Wenn Opa-Tag ist, dann muss Hermann Endres mit seiner Enkelin speziell zu diesem Brunnen. Mit der Gießkanne versorgt sie nicht nur die Blumen und Bäume im Umfeld sondern auch die Füße von ihrem Opa und ihre eigenen. "Das ist schon eine tolle Sache mit den Brunnen. Wir besuchen alle regelmäßig alle vier", lacht Endres. Denn außer den drei Brunnen in der Salzforststraße gibt es noch den vierten Brunnen bei Roman Fuchs, den er vor nicht allzu langer Zeit erneuerte.

70 Prozent Zuschuss

Die drei Brunnenplätze in der Salzforststraße sind über die Dorferneuerung hergestellt worden, so wie die gesamte Gestaltung der Randbereiche, Gehwege und Beleuchtung. 70 Prozent Zuschuss gab es vom Amt für ländliche Entwicklung. Für den Straßenbau war der Landkreis zuständig. Seit Ende April ist die Straße wieder offen, die Umleitung über Steinach nach Bad Neustadt gehört der Vergangenheit an. Über ein Jahr mussten die Anlieger diese Unannehmlichkeit in Kauf nehmen.

Kleines Fest am 24. Juli

Im Zuge der Bauarbeiten ist es auch gelungen die Zufahrt am Quellweg, die bisher über Privatgrund führte, neu zu ordnen. Die Anwohner haben Flächen an die Gemeinde abgetreten, so dass nun eine öffentliche Zufahrt ausgewiesen werden konnte. Die Eigentumsrechte werden über die Dorferneuerung geregelt.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte Ende April keine Eröffnungsfeier stattfinden. Bürgermeisterin Sonja Reubelt möchte diese große Baumaßnahme aber nicht ohne ein kleines Fest und Dankeschön an die Anwohner vorübergehen lassen. Am Samstag, 24. Juli soll es am Nachmittag einen kleinen Festakt mit einigen Ansprachen geben.