"Wir haben die 24 000 fest im Visier", kommentierte er die zahlreichen Bauanträge in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses. 77 neue Wohneinheiten würden dadurch geschaffen, 75 davon in Mehrfamilienhäusern. Neu vorgelegt wurde dabei der Antrag für zwei Gebäude mit Penthouse und Garage in der Columbiastraße. Der Antragsteller, die KEG-Immobilien GmbH, hatte 2015 bereits die zwei Gebäude mit 34 Wohnungen beantragt. Nun wurden die Geschosse neu aufgeteilt, wodurch kleinere, aber mehr Wohnungen herauskamen: 54 einzelne Einheiten sind nun geplant. Der Bauausschuss stimmte dem Vorhaben samt der Befreiung von einigen Baugrenzen zu. Zur Auflage wurde gemacht, dass entweder der große Baum auf dem Grundstück bestehen bleibt oder zwei neue neben der Zufahrt gepflanzt werden.
Für einige Diskussion sorgte der Umbau eines Wohnhauses in der Dr.-Georg-Heim-Straße zu einem Mehrfamilienhaus mit fünf Einheiten durch Sandra Wohlfart. Kleinere Abweichungen von den Baugrenzen tolerierte der Ausschuss ebenso wie eine zweite Zufahrt für Stellplätze, die laut Gestaltungssatzung ab 20 Metern Grundstücksbreite möglich ist. Bedenken der Nachbarn teilten die Stadträte nicht. Zustimmung gab es für das Vorhaben, ein ehemaliges Sanatorium in der Prinzregentenstraße in ein Hotel umzubauen. Unter anderem ist der Anbau einer Schwimmhalle geplant. Bernd Keller plant drei Mehrfamilienhäuser in der Winkelser Straße 37. Ausgeräumt sind die Bedenken gegen zwei Wohnhäuser jeweils im rückwärtigen Bereich von Grundstücken: Sebastian Götz darf nun in der Kiefernstraße in Reiterswiesen bauen, Janine und Tom Schneider haben das Okay für die Poppenrother Straße.