Im mittelfränkischen Feuchtwangen (Kreis Ansbach) haben Patienten einer Arztpraxis die Polizei gerufen. Der Grund: Der Mediziner und seine Mitarbeiter sollen während des regulären Praxisbetriebes keinen Mundschutz getragen haben. 

Daraufhin überprüften Beamten vor Ort, was an den Anschuldigungen dran war.

Polizeieinsatz in Feuchtwangen: Arzt weigert sich, Mundschutz zu tragen 

Und tatsächlich: Der Arzt und seine Mitarbeiter trugen keine Schutzmasken. Nun ermittelt die örtliche Polizei gegen ihn wegen eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Der Gesetzgeber definiert das Gebot wie folgt: "In Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden, gilt für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen die Maskenpflicht."

In der Corona-Krise häufen sich die Meldungen von einsichtslosen Verbrauchern, die im Supermarkt keine Maske tragen. Beispielsweise hat in Oberfranken eine Frau ohne Mundschutz eingekauft: Die Polizei musste eingreifen.