Dank der Anzeige einer Angestellten einer Tankstelle in Dinkelsbühl wurde einem 23-Jährigen das Handwerk gelegt. Der junge Mann trat in Bayern bereits mehrfach als Betrüger in Erscheinung.
Durch eine Angestellte einer Tankstelle wurde am Freitagnachmittag (15.09.2023) zur Anzeige gebracht, dass Anfang September ein 23-Jähriger dort mit seinem Fahrzeug tankte, Waren einkaufte (Gesamtwert gut 160 Euro) und anschließend nicht bezahlten konnte, da seine EC-Karte angeblich nicht funktionierte.
Der Mann gab seinen Namen an und hinterließ auch den Personalausweis seiner Freundin als Pfand. Das Kennzeichen des von ihm genutzten Autos wurde notiert. Obwohl der junge Mann zusicherte, zurückzukehren und zu zahlen, kam er seinem Versprechen nicht nach, berichtet die Polizei Dinkelsbühl.
EC-Karte funktionierte angeblich nicht: Betrüger hinterließ Ausweis als Pfand
Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass der junge Mann in Bayern bereits vielfach als Betrüger auftrat. Die Kennzeichen, die durch die Angestellte der Tankstelle notiert wurden, waren durch Diebstahl abhandengekommen und nicht für das von dem Tatverdächtigen genutzte Auto ausgegeben. Das Auto nutzte der junge Mann offenbar unberechtigt, es war zur Fahndung ausgeschrieben. Im Besitz einer Fahrerlaubnis ist der 23-Jährige nach polizeilichen Erkenntnissen nicht.
Bei einer Recherche nach dem aktuellen Aufenthaltsort des jungen Mannes wurde festgestellt, dass dieser erst kürzlich im Zuständigkeitsbereich einer anderen bayerischen Polizeiinspektion festgenommen wurde.
Er befindet sich aktuell in Haft. Auf den Tatverdächtigen kommen nun weitere Strafverfahren wegen Betrug, Urkundenfälschung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz zu, welche wohl dazu führen dürften, dass er demnächst nicht wieder aus der Haft entlassen wird. Der als Pfand hinterlassene Personalausweis wurde sichergestellt. Es wird dafür
gesorgt, dass er wieder an die rechtmäßige Inhaberin ausgehändigt wird.
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