Feuer auf der A6: Video zeigt Explosionen bei Lkw-Brand mit Gasflaschen

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Auf der A6 geriet ein mit Gasflaschen beladener Sattelzug am Freitagabend in Brand. Unser Video zeigt das spektakulÀre Flammenmeer samt explodierender Gasflaschen.

Ein teils mit Gasflaschen beladener Sattelzug ist am Freitagabend (19. Juni 2026) auf der A6 bei Herrieden komplett abgebrannt. Die Autobahn war bis in die Nacht hinein in beide Fahrtrichtungen gesperrt.

Ein Video von der Unfallstelle zeigt den spektakulĂ€ren Brand und den Einsatz der Feuerwehr. Aus sicherer Distanz von einer BrĂŒcke herunter gefilmt, zeigt der Videoclip das Flammenmeer an der Unfallstelle. Immer wieder blitzen in den Flammen des brennenden Lastwagens Explosionen auf.

Laut Polizei Stichflammen von bis zu 200 Metern Höhe

Explodierende Lachgasflaschen hĂ€tten zu Stichflammen mit bis zu 200 Metern Höhe gefĂŒhrt, heißt es in der Polizeimeldung zu dem Unfall. Auf dem Videomaterial von der A6 ist zudem eine riesige RauchsĂ€ule zu sehen, die von der Unfallstelle aufstieg.

Nach der Anschlussstelle Herrieden wurde der Sattelzug immer langsamer und der Fahrer konnte ihn noch auf dem Standstreifen abstellen, der allerdings dort aufgrund einer Baustelle nicht sehr breit war. Als er ausstieg, sah er schon Flammen am Auflieger. Innerhalb kurzer Zeit stand der komplette Sattelzug in Flammen. 

Um 20 Uhr wurde der Brand der Sattelzugmaschine mit Sattelauflieger der Integrierten Leitstelle Ansbach gemeldet. Der 59-jÀhrige rumÀnische Fahrer konnte das Fahrzeug rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt. Allerdings breitete sich der Brand durch die Explosionen auf die gesamte Fahrbahn und angrenzende Böschungen und WÀlder aus.

Lkw gerĂ€t auf der A6 in Brand - stundenlange Vollsperrung 

Die Feuerwehr war mit rund 100 EinsatzkrÀften vor Ort und löschte die Brandherde. Die Sattelzugmaschine und der Auflieger wurden durch den Brand vollstÀndig zerstört. Von dem 40-Tonner stand am Ende nur noch ein ausgebranntes Gerippe am Fahrbahnrand der A6. Auch kam ein Hubschrauber der Polizei und des Rettungsdienstes zum Einsatz, um nach Glutnestern in der Umgebung zu suchen.

Die A6 musste fĂŒr etwa drei Stunden in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Die Bergung des komplett ausgebrannten Sattelzuges dauerte bis in die Morgenstunden des Samstages und wurde durch die Autobahnmeisterei und das Technische Hilfswerk (THW) abgesichert.

Warum das Feuer ausbrach, ist derzeit noch nicht sicher. Zum jetzigen Zeitpunkt wird laut Polizei von einem technischen Defekt als Ursache fĂŒr den Brand ausgegangen. Die Untersuchungen zur Ursache des Feuers werden von der Verkehrspolizei Ansbach gefĂŒhrt.

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