Kleinkind hört im Auto plötzlich auf zu atmen: Polizisten leisten auf A7 Erste Hilfe - und werden im Netz gefeiert

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Kleinkind atmet plötzlich nicht: Polizist wird nach Schock auf A7 zum Lebensretter
Auf der A7 bei Feuchtwangen hatte ein Kleinkind am Sonntag plötzlich einen Atemstillstand. Eine zufällig in der Nähe befindliche Streife der Verkehrspolizei konnte das Kind retten ...
Kleinkind atmet plötzlich nicht: Polizist wird nach Schock auf A7 zum Lebensretter

Der Albtraum aller Eltern wurde für eine 31-Jährige Wirklichkeit: Mitten auf der A7 bei Feuchtwangen setze bei ihrem Kleinkind die Atmung aus. Doch die beiden hatten Glück im Unglück: Eine Streifenbesatzung war zufällig ganz in der Nähe und leistete Erste Hilfe.

Spontaner Rettungseinsatz auf der A7: Am Sonntagabend (29. Mai) retteten Beamte der Verkehrspolizei Ansbach einem Kleinkind das Leben. Wie die Polizei mitteilt, hatte eine 31-Jährige aus Schwaben gegen 17.45 Uhr ihr Auto auf dem Pannenstreifen an der A 7 zwischen dem Autobahnkreuz „Feuchtwangen / Crailsheim“ und der Anschlussstelle „Feuchtwangen - West“ angehalten, weil ihr eineinhalbjähriger Sohn, der im Kindersitz im Fahrzeugfond saß, plötzlich nicht mehr atmete.

Doch eine Streifenwagenbesatzung der VPI befand sich zufällig in der Nähe - und eilte sofort herbei, um Erste Hilfe zu leisten.  So sorgten die Beamten dafür, dass die Atmung des Kleinkindes wieder einsetzte und der Bub das Bewusstsein wieder erlangte.

Kleinkind hört auf zu atmen - doch Polizisten eilen zur Hilfe

Nach der Erstversorgung durch Notarzt und Rettungsdienst wurde das Kleinkind ins Klinikum Ansbach eingeliefert. Grund für den Atmungsaussetzer dürfte nach erster Diagnose ein Fieberkrampf gewesen sein.

In den sozialen Medien, wo die Polizei Mittelfranken von dem spontanen Rettungseinsatz berichtet hat, gab es viel Zuspruch für den Einsatz der Polizisten. "Schutzengel in Uniform" und "Bravo, toll gemacht" etwa schrieben Nutzer unter den Post.

Die Polizei selbst nutzte den Anlass, um auf die Wichtigkeit von Erste-Hilfe-Maßnahmen aufmerksam zu machen. "Erste Hilfe kann Leben retten! Ein Erste-Hilfe-Kurs kostet nicht die Welt, macht euch aber im Ernstfall zum #Lebensretter", schrieben die Beamten und verlinkten sogar ein Kursangebot. Auch andere Nutzer stimmten dem zu: "Deshalb bin ich schon lange dafür das es eine Pflicht für einen Erste-Hilfe-Kurs braucht mit regelmäßiger Auffrischung alle 5 Jahre bei Autofahrern. (...) Damit wäre vielen geholfen statt nur wegzuschauen und dran vorbei zu fahren", schrieb ein Kommentator.