In Offenburg fallen am Montagmorgen Schüsse. Zwei Menschen - ein Mann und eine Frau - sterben. Die beiden kannten sich. Der Mann gilt nun als Tatverdächtiger.
Nach Schüssen in einem Wohngebiet in Offenburg (Baden-Württemberg) hat die Polizei einen toten Mann und eine schwer verletzte Frau gefunden. Die Frau sei in eine Klinik gebracht worden, in der sie kurze Zeit später ihren Verletzungen erlegen sei, teilte die Polizei mit. In der Nähe des Tatorts hätten die Einsatzkräfte eine Waffe gefunden.
Nach aktuellen Erkenntnissen besteht keine Gefahr für die Bevölkerung, wie die Beamten mitteilten. Der Einsatz findet im Nordosten der Stadt in einem Wohngebiet statt. Wie jetzt bekannt wurde, kannten die beiden Toten sich. Der 33-jährige Mann gelte inzwischen als Tatverdächtiger.
Zwei Todesopfer bei Schüssen in Offenburg - Mann in Hofeinfahrt gefunden
Zeugen hätten am Montagmorgen (6. Juli 2026) gegen 8.00 Uhr mehrere Schüsse gemeldet. Streifen seien nach den Notrufen zu der Örtlichkeit gefahren. Der tote Mann habe in der Hofeinfahrt eines Wohnhauses gelegen.
Für die schwer verletzte Frau seien Erste-Hilfe-Maßnahmen eingeleitet worden. Rettungsdienst und Notarzt hätten die Frau zunächst versorgt, teilte die Polizei mit.
Der Tatort ist weiterhin weiträumig abgesperrt. Zahlreiche Streifen, Polizeihundeführer und Spezialisten der Kriminalpolizei sichern Spuren und vernehmen Zeugen. Die Kriminalpolizei ermittele in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Offenburg.
"Keine Gefahr für die Bevölkerung" - offenbar keine weiteren Menschen beteiligt
Die Polizei geht davon aus, dass keine weiteren Menschen bei dem Vorfall anwesend waren. "Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung", betonte der Sprecher.
Offenburg liegt in Baden-Württemberg grob zwischen Freiburg und Karlsruhe nahe der Grenze zu Frankreich und ist eigenen Angaben zufolge mit über 62.000 Einwohnern die größte Stadt des Ortenaukreises.