Höhere Einkommen für Beschäftigte der Länder
Gute Nachricht für Millionen von Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Die Gehälter der Angestellten in den Ländern werden erhöht. Ab Februar erhalten Arbeitnehmer eine Gehaltssteigerung von 5,5 Prozent. Auszubildende profitieren von einem monatlichen Zuschlag in Höhe von 50 Euro.
Meldefrist für Lohnnachweis an Berufsgenossenschaft endet
Firmen müssen jedes Jahr umfassende Berichte über ihre Mitarbeiter einreichen, die Details zu den Arbeitslöhnen und den geleisteten Stunden enthalten. Diese Berichte für das Jahr 2024 sind bis spätestens 16. Februar 2025 gefordert. Der Lohnnachweis gibt Auskunft über die Anzahl der Beschäftigten, deren Lohnstruktur sowie deren Arbeitszeit in Verbindung mit den relevanten Gefahrtarifstellen.
Die Berichtspflicht erstreckt sich auf alle Arbeitnehmer, hierzu zählen auch Aushilfen, Teilzeitkräfte und Auszubildende. Ausgenommen sind lediglich Unternehmen, die im letzten Kalenderjahr keine Mitarbeiter beschäftigten. Die bereitgestellten Lohnnachweise dienen als Basis für die Beitragsberechnung der Berufsgenossenschaft. Bei nicht rechtzeitiger Einreichung der Meldung ist die Berufsgenossenschaft ermächtigt, das geschätzte Bruttoarbeitsentgelt zur Grundlage ihrer Berechnungen zu machen.
Weniger Arbeitstage in 2025 und weitere Änderungen im Februar
KI-Verbot
Ab dem 2. Februar tritt in der Europäischen Union ein Verbot bestimmter Anwendungen von Künstlicher Intelligenz (KI) in Kraft. Betroffen sind insbesondere Applikationen, die Individuen nach spezifischen Merkmalen und Verhaltensweisen bewerten, ähnlich dem "Social Scoring" in China.
Der AI-Act, die Verordnung für Künstliche Intelligenz der EU, wurde bereits am 21. Mai 2024 vom Rat der 27 Mitgliedstaaten verabschiedet. Die Bundesregierung beschreibt dieses Regelwerk als das weltweit "erste Regelwerk für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz". Nun beginnt die Umsetzung in nationales Recht, wobei erste Bestimmungen bereits in Kraft getreten sind.
Lufthansa fliegt wieder nach Tel Aviv
Nach monatelanger Unterbrechung aufgrund des Gaza-Konflikts plant die Deutsche Lufthansa, ab dem 1. Februar den Flughafen in Tel Aviv wieder zu bedienen. Diese Entscheidung folgt auf die Vereinbarung einer Waffenruhe im Gazastreifen zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas.
Die Flugverbindungen nach Teheran und Beirut bleiben vorerst ausgesetzt. Die Lufthansa rechnet damit, die iranische Hauptstadt frühestens am 14. Februar und die libanesische Hauptstadt erst nach dem 28. Februar wieder anzufliegen.
Heckenschneiden noch erlaubt
m Februar ist der ideale Zeitpunkt, um Sträucher, Hecken sowie Laub- und Nadelbäume zurückzuschneiden oder sogar vollständig zu entfernen. Laut Paragraf 39 des Bundesnaturschutzgesetzes sind radikale Schnittmaßnahmen vom 1. März bis zum 30. September untersagt, um brütende Vögel und ihre Nester zu schützen. Bei Zuwiderhandlungen sind hohe Bußgelder die Folge.
Eine weitere Information zur Planung: Im Jahr 2025 gibt es keinen 29. Februar, da es kein Schaltjahr ist. Dies hat zur Folge, dass es etwas weniger Arbeitstage im Vergleich zum Vorjahr gibt. Laut dem Statistischen Bundesamt ergeben sich im bundesweiten Durchschnitt 248,1 Arbeitstage, das sind 0,7 Tage weniger als im Jahr 2024. Erinnern wir uns: Ein Schaltjahr entsteht, weil die Erde 365 Tage, 5 Stunden, 48 Minuten und 46 Sekunden für einen vollständigen Umlauf um die Sonne benötigt. Da der Kalender jedoch aus ganzen Tagen besteht, muss die überschüssige Zeit ausgeglichen werden – ein zusätzlicher Tag im Februar ist die Lösung."
Blu-ray steht vor dem Aus
Der Markt für physische Datenträger befindet sich weiterhin im Rückgang. Nun hat Sony beschlossen, die Produktion von beschreibbaren Blu-ray-Discs im Februar endgültig einzustellen. Der japanische Elektronikkonzern zieht damit die Konsequenzen aus der abnehmenden Nachfrage. Bereits im Juli 2024 wurde durch verschiedene Medienberichte bekannt, dass einige Blu-ray-Varianten für den Verbrauchermarkt nicht mehr produziert werden.
Neue Login-Regeln bei Microsoft
Ab Februar 2025 ändert der Tech-Konzern Microsoft die Anmeldemethode für Online-Dienste wie Outlook und Office 365. Es ist wichtig, dass Nutzer künftig bei der Anmeldung in Microsoft-Software bestimmte Sicherheitsvorkehrungen beachten, besonders wenn sie ihre Geräte mit anderen Personen teilen.
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