Die Großwetterlage soll sich ändern. Das könnte einen heftigen Wintereinbruch in Deutschland und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich zur Folge haben.

"Die Heizkostenspartage sind bis Anfang Februar erstmal vorbei. Nun wird ordentlich Gas und Heizöl verbraucht werden", sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung, da die Temperaturen die 10 Grad Marke im Januar eher selten passieren werden. Durch eine Änderung der Großwetterlage soll es im Zeitraum zwischen Januar und März wohl noch deutlich frostiger werden, als angenommen.

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

  • Montag: -2 bis +3 Grad, viele Wolken, Schneeschauer und etwas Sonnenschein
  • Dienstag: 0 bis 4 Grad, meist bedeckt und trocken
  • Mittwoch: 0 bis 5 Grad, nasskalt, im Norden etwas Regen oder Schneeregen, sonst ab und zu auch mal Sonne und etwas Schnee

The Weather Channel berichtet, dass der Polarwirbel für gewöhnlich eine Konstante über dem Nordpol darstellt. Jetzt hat ihn das aktuelle La Niña verdrängt, weil das sibirische Hoch derart stark geworden ist. Der Polarwirbel wird nach Europa gedrückt und reicht fast bis nach Deutschland. Das hat zur Folge, dass ein extremer Wintereinbruch droht.

Der Wintereinbruch kommt verzögert: Dann aber richtig

Das passiert aber nicht sofort, sondern mit einer Verzögerung von drei bis sechs Wochen, wie die Experten sagen. Wenn die Kaltluft dann wirklich Europa treffen sollte, könnte es im Februar oder März richtig kalt werden. In Deutschland kann es zu Tiefstwerten von bis zu -20 Grad kommen. "Es droht ein arktischer Winter", so die Experten des Weather Channel. Wetterphänomene dieser Art halten meist eine bis zwei Wochen an.

(mem/mit dpa)