Irrer Einsatz auf der A1 bei Bremen: Ein Wasserbüffel bricht aus einem Anhänger aus und sorgt mitten auf der Autobahn für Chaos. Schließlich wird das Tier erschossen.
Das passiert nicht alle Tage: Ein aus einem Transportanhänger ausgebrochener Wasserbüffel hat zu einer Sperrung der Autobahn 1 bei Bremen geführt. Weil sich das Tier nicht beruhigen und einfangen ließ, habe ein Polizist es schließlich mit seiner Dienstwaffe getötet, teilte die Polizeidirektion Oldenburg mit.
Der Vorfall ereignete sich den Angaben zufolge bereits am Donnerstagabend, als der Fahrer eines Autos mit Tieranhänger stark bremsen musste. Dabei habe eines der beiden transportierten Tiere die Vorderwand des Anhängers durchbrochen und sei auf die Fahrbahn gelangt.
Wasserbüffel entkommt aus Anhänger - Polizeischüsse beschädigen mehrere Autos
Das verletzte Jungtier habe sich dann unkontrolliert auf der Autobahn bewegt. Weder der Halterin des Wasserbüffels noch der Polizei oder anderen Verkehrsteilnehmern sei es gelungen, ihn zu beruhigen oder einzufangen. Weil die Gefahr bestand, dass das Rind über die Mittelleitplanke auf die Gegenfahrbahn hätte gelangen können, wurde auch diese für den Verkehr gesperrt.
Um eine weitere Gefährdung des Straßenverkehrs auszuschließen, habe der Beamte den Wasserbüffel mit mehreren Schüssen getötet. Das tote Tier sei dann von der Fahrbahn geborgen worden. Der zweite Wasserbüffel, der noch im Anhänger war, wurde umgeladen.
Im Nachgang seien sowohl am Auto eines unbeteiligten Verkehrsteilnehmers als auch bei einem Streifenwagen Einschusslöcher festgestellt worden. Verletzt wurde den Angaben zufolge niemand. Wahrscheinlich gehen die Einschusslöcher auf den Schusswaffeneinsatz zurück, hieß es.