Auf Wochensicht geht es deutlich nach oben. E10 liegt nur noch wenige Cent unter seinem Allzeithoch - dabei ist Öl billiger als im März, April und Mai.
Die Spritpreise haben sich über das Wochenende auf hohem Niveau stabilisiert. Im bundesweiten Tagesdurchschnitt des Sonntags kostete ein Liter Super E10 2,161 Euro - das waren 6,6 Cent mehr als eine Woche zuvor, wie aus Zahlen des ADAC hervorgeht. Diesel verteuerte sich auf Wochensicht sogar um 8,1 Cent auf 2,243 Euro pro Liter.
Seit Freitag gab es allerdings kaum noch Bewegung bei den Tagesdurchschnittspreisen. Am Montag deuteten die ersten Werte auf einen weiteren leichten Anstieg oder eine Stagnation hin: E10 war am frühen Morgen um 8.00 Uhr 0,4 Cent teurer als 24 Stunden zuvor, um 11.00 Uhr kostete es genauso viel wie am Vortag. Diesel lag dagegen um 8.00 Uhr um 0,9 Cent über dem Vortageswert, um 11.00 Uhr noch um 0,5 Cent.
Der ADAC führt den deutlichen Anstieg der Spritpreise auf Wochensicht vor allem auf den höheren Ölpreis zurück. Immerhin habe aber der stärkere Euro den Effekt etwas gedämpft.
Allerdings kommen derzeit vor allem regional auch die Folgen des Niedrigwassers auf dem Rhein zum Tragen. Diese sorgten für logistische Herausforderungen und könnten in den besonders betroffenen Gebieten zu höheren Kraftstoffpreisen führen.
Mit seinem Stand vom Sonntag ist E10 derzeit nur noch 4,2 Cent von seinem Allzeithoch im März 2022 entfernt. Bei Diesel ist der Abstand zum Rekordstand aus dem vergangenen April mit gut 20 Cent noch deutlich größer.