Spielzeug "sofort außer Reichweite von Kindern" bringen: Rückruf trifft Smyths Toys

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Asbest in Spielsand sorgt für Rückrufe bei verschiedenen Händlern in Deutschland. Die Behörden warnen vor gesundheitlichen Risiken durch beschädigte Spielzeuge.

Wegen möglicher Asbestspuren in Spielzeug mit Sandfüllung werden weitere Produkte im Handel zurückgerufen. Betroffen sind unter anderem elastische Spielzeugfiguren, die bundesweit in zahlreichen Geschäften verkauft wurden. Zuvor hatten bereits Aldi, Action und Woolworth Figuren und Autos zurückgerufen.

Nach Angaben des Portals "Lebensmittelwarnung.de" zählt dazu beispielsweise die Spielzeugfigur "PUFFERZ Puffer-Figur Sand", deren Füllmaterial möglicherweise Asbest enthalten könnte. Verbraucher sollten die Artikel nicht mehr verwenden und zurückgeben. Wird das Produkt beschädigt oder reißt es auf, könnte Füllmaterial austreten und beim Einatmen ein Gesundheitsrisiko darstellen, heißt es auf Lebensmittelwarnung.de.

Spielzeug-Rückruf auch bei Smyths Toys - Woolworth ruft weitere Produkte zurück

Die Ware sei über Filialen der Kette Smyths Toys vertrieben worden und könnte in verschiedenen Bundesländern verkauft worden sein. Kunden sollen die Figuren nach Behördenangaben "sofort außer Reichweite von Kindern aufbewahren und nicht weiterverwenden", so die dpa. Produkte mit dem Barcode 8714627012316 können in den Geschäften zurückgegeben werden. Der Kaufpreis werde auch ohne Kassenbon erstattet. Auch der Discounter Woolworth ruft neben den bestehenden Figuren und Autos zwei elastische Spielzeugartikel zurück: "Jungle Expedition super stretch gorilla" und "Brainboooom super stretch Raubtier".

Nach Unternehmensangaben kann der in den Produkten verarbeitete Sand mit Asbest kontaminiert sein. Die Artikel seien bereits aus allen Filialen entfernt worden, teilte das Unternehmen mit. Kunden würden gebeten, bereits gekaufte Ware in die Läden zurückzubringen. Der Kaufpreis werde vollständig erstattet. Schon zuletzt mögliche Asbestbelastung bei Spielzeug festgestellt. Bereits in den vergangenen Tagen hatten mehrere Handelsketten Spielzeug mit Sandfüllung wegen möglicher Asbestbelastung vorsorglich aus dem Verkauf genommen.

Nach Einschätzung von Fachleuten kann Asbest in feinen Fasern vorliegen, die beim Einatmen gesundheitsschädlich sind. Vor allem bei beschädigten Produkten besteht ein Risiko. Verbraucher sollten betroffene Spielzeuge nicht öffnen oder weiter mit ihnen spielen. Wurde Sand bereits in Innenräumen verteilt, raten Fachstellen dazu, Staubentwicklung zu vermeiden und gründlich zu reinigen. Unklar ist, wie viele Produkte insgesamt betroffen sind.

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Vorschaubild: © Smyths Toys GmbH