Moderatoren-Legende ist tot – Trauer um prägenden Unterhaltungsstar

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Gisbert Baltes hat mit seinen Sendungen und als Karnevalsexperte Radio- und Fernsehgeschichte geschrieben. Doch lange kämpfte er mit gesundheitlichen Problemen.

Der frühere WDR-Moderator Gisbert Baltes ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Er habe an einer langen, schweren Krankheit gelitten, teilte der Sender unter Berufung auf Baltes' Familie mit. Der gebürtige Sauerländer habe über viele Jahre Radio- und Fernsehgeschichte geprägt, vor allem im Kölner Karneval.

Wie der WDR weiter mitteilte, brachte er das Kölner Brauchtum einem bundesweiten Publikum nahe. Als Moderator und verantwortlicher Redakteur war er zudem viele Jahre in der Festhalle Gürzenich bei der Proklamation des Dreigestirns dabei, der Amtseinführung der Regenten der Karnevalssession.

"Manchmal musste man dich bremsen": Erinnerungen an Moderator Gisbert Baltes

Kollegin Marita Köllner erinnert sich in den sozialen Medien: "Danke, für die vielen schönen Momente … für die Jahre, die wir zusammen moderieren durften … Wir haben alles gewuppt … egal was war … Mit dir zusammen haben wir jedes Problem gelöst. Du warst ein super Kollege und Freund. Manchmal musste man dich bremsen, aber wir hatten immer riesen Spaß zusammen. In meinem Herzen wirst du weiterleben."

WDR-Unterhaltungschefin Karin Kuhn würdigte ihn als "Garant für erfolgreiches Unterhaltungsprogramm aus NRW". Baltes habe als Autor, Moderator und Redakteur unter anderem "Klingendes NRW" und die "Närrische Hitparade" geprägt, teilte der Sender mit. Im Januar 2016 hatte Baltes sich auf der Bühne der ARD-Fernsehsitzung als personifiziertes Dreigestirn verabschiedet.

Andreas Hanhart von der ehemaligen Band "Die Landeier" zeigt sich mit großer Dankbarkeit auf Facebook: "Er war unser Kumpel, unser Förderer, ein Wegbegleiter und vor allem ein Freund. Einer, der uns immer wieder angespornt hat, besser zu werden, und der einen entscheidenden Anteil an unserem Erfolg hatte." Aktuell herrscht auch Trauer um den Sänger Michael Thilo. Sein legendäres Anfangslied bleibt vielen unvergessen.

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