Nach dem Fund von Listerien in einer Käse-Charge ruft eine Dorfkäserei weitere Käse-Produkte zurück. Der Käse ist über diverse Verkaufsstellen im Bundesgebiet vertrieben worden.
Eine Dorfkäserei aus Bühlerzell nordöstlich von Stuttgart dehnt einen Rückruf um neun weitere Produkte aus, die in ihrem Reifekeller lagen. Sie werden oder wurden in Bayern, Baden-Württemberg und weiteren 13 Bundesländern über den Lebensmitteleinzelhandel, Naturkost- und Feinkosthandel, Metzgereien, Hofläden, Gastronomie sowie die eigene Verkaufsstelle verkauft. Das teilte die Käserei mit.
Anlass ist demnach ein Befund von Listeria monocytogenes - einem Bakterium - in einer Charge des Weinbauernkäses vor ein paar Tagen.
Listerien-Fund: Dorfkäserei ruft weitere Produkte zurück - in diversen Läden verkauft
Da nicht ausgeschlossen werden könne, dass weitere im benachbarten Reifekeller gelagerte Ware betroffen ist, würden nun vorsorglich zudem alle Chargen der folgenden Sorten zurückgerufen:
- Bühlertaler
- St. Barbara mittelalt
- St. Barbara
- Schwäbischer Rahmkäse
- Pfefferkäse
- Schabzigerkleekäse
- Geifertshofener Blütenfee
- Geifertshofener Classico gerieben
- Bio-Reibekäsemischung
Betroffen seien dieses Mal alle Mindesthaltbarkeitsdaten bis einschließlich 20.11.2026 mit dem Identitätskennzeichen BW 445 EG - sowohl als verpackte SB-Stücke in allen Grammaturen als auch als lose an der Käsetheke verkaufte Ware.
Erster Käse-Rückruf bereits vor einigen Tagen
Bereits am Sonntag wurde bekannt, dass sich das Bakterium in einer Charge des Weinbauernkäses nachweisen ließ. Betroffen hierbei sind laut Käserei Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdaten bis 30.10.2026 und dem Identitätskennzeichen DE BW 445 EG. Konkret betraf der Rückruf demnach folgende Käseprodukte:
- Weinbauernkäse (Bioland)
- Weinbauernkäse mittelalt (Bioland)
- Wengert (Demeter)
- Alter Wengert (Demeter)
- Geifertshofener Classico (Bioland)
- Schwäbischer Trollingerkäse (Bioland)