Lottospieler haben zukünftig die Chance auf einen höheren Jackpot. Damit wolle man sich zukunftsfähig aufzustellen, heißt es. Durch die Anpassungen der Jackpotreglungen wird das Gewinnen jedoch deutlich schwieriger.
Den Lotto-Jackpot zu knacken, wird in Zukunft noch schwieriger. Im bisherigen System bestand auch mit weniger als sechs Richtigen plus Superzahl die Chance, den Lotto-Jackpot zu knacken. Ab einem Maximalwert von 45 Millionen Euro im Jackpot, kommt es nämlich zu einer Zwangsausschüttung. Diese wird an den oder die Spieler in der höchsten besetzten Gewinnklasse ausgeschüttet. Das ändert sich noch in diesem Jahr, denn die Zwangsausschüttungs-Regelung fällt weg. Dadurch wird es schwerer, den Jackpot zu knacken.
Wie Lotto.de informiert, bleibt der Jackpot ab dem 1. November 2023 bei dem neuen Maximalwert von 50 Millionen Euro, bis ein Spieler die sechs Ziffern inklusive der Superzahl richtig tippt. Auch für die Zusatzlotterie Spiel 77 werden die Regelungen gelten. Der einzige Unterschied: Die gesetzlich vorgeschrieben Höchstgrenze liegt beim Spiel 77 bei maximal 10 Millionen Euro. Dadurch werde der Glückscharakter des Spiels weiter gestärkt. Die Anhebung des Jackpots sei eine Maßnahme, um sich zukunftsfähig aufzustellen, heißt es.
Wird der Maximal-Jackpot über mehrere Wochen nicht geknackt, startet der nächste Jackpot anschließend direkt mit einem höheren Wert. Alle Ausschüttungsbeträge, die über die maximale Gewinnsumme hinausgehen, werden als Zuführungsbeträge gesammelt und bleiben in der Gewinnklasse 1. Die rechnerischen Chancen auf einen Gewinn ändern sich durch das neue System aber nicht und liegen weiterhin bei circa 1:140 Millionen. Dass ein Lotto-Gewinn trotz hohen Jackpots allerdings auch zum Alptraum werden kann, zeigt ein Fall aus den USA.
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