Im oberbayerischen Schongau ist die Lage an der Supermarktkasse eskaliert. Ein Mann konnte nicht mit seinen Gutscheinen bezahlen und rastete daraufhin aus. Nun ermittelt die örtliche Polizei gegen ihn.
Situation an Supermarktkasse eskaliert - Mann mit Todesdrohungen: Am Donnerstag (31. Januar 2019) ist es im bayerischen Schongau zu einem Vorfall in einem Supermarkt gekommen. Den Informationen der örtlichen Polizei zu folge, war ein 20-jähriger Mann mit seiner Lebensgefährtin und einem Kleinkind zum Einkaufen im Supermarkt. An der Kasse angekommen wollte der 20-Jährige mit zahlreichen Lebensmittelgutscheinen bezahlen. Der Mitarbeiter an der Kasse gab dem Mann zu verstehen, dass seine Gutscheine auf Februar 2019 datiert seien - er könne nicht damit bezahlen.
Schongau/Bayern: Mann rastet an Supermarktkasse aus
Daraufhin eskalierte die Situation: Der Mann geriet zunehmend in Rage , ging durch den Kassenbereich und räumte seinen Einkauf ein. Die Einkäufe verstaute er in einem mitgebrachten Koffer. Alarmierte Polizeikräfte versuchten die Lage vor Ort zu klären und suchten das Gespräch mit dem Asylbewerber. Laut örtlicher Polizei war dies allerdings kaum möglich, da sich der Mann sehr aggressiv verhielt. Er zeigte zudem keinerlei Einsicht. Die Beamten verwiesen ihn des Ladens und erteilten einen Platzverweis.
Während die Polizisten das Gespräch suchten, sprach der 20-Jährige mehrere Todesdrohungen sowie Beleidigungen aus. Diese richteten sich insbesondere gegen die Mitarbeiter des Supermarktes. Der Supermarkt erteilte ihm lebenslanges Hausverbot.
Die Behörden ermitteln nun wegen Beleidigung und Bedrohung.
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