Im achten Lebensmonat ist bei Yannik bereits Krebs diagnostiziert worden. Auch heute noch hat er mit der Krankheit zu kämpfen. Die Polizeiinspektion Tirschenreuth erfüllte ihm deshalb einen Herzenswunsch.
Seit er acht Monate alt ist, muss der 13-jährige Yannik aus Wiesau immer wieder gegen den Krebs kämpfen. "Zwischenzeitlich hat er schon fünf bösartige Krebse überlebt", berichtet Klaus Schuster, Polizeihauptkommissar, der den Traum realisierte.
Schuster ist mit Yanniks Oma bekannt. Sie erzählte ihm von dem großen Wunsch ihres Enkels, einmal einen Polizeiwagen von innen zu sehen und eine Runde damit zu fahren. Im Oktober ging dieser dann in Erfüllung.
Yannik war begeistert - Polizist Schuster berührt von seiner Krebs-"Tragödie"
An einem Freitag im Oktober wurde Yannik aus dem Krankenhaus nach einer Lungen-Operation entlassen. Gleich am darauffolgenden Sonntag überraschte ihn Schuster gemeinsam mit Polizeihauptkommissar Werner Fütterer auf dem Parkplatz vor seinem Haus.
Yannik durfte sich das Auto dann zunächst von innen ansehen und bekam alle Features wie Lichtzeichenanlage, Scheinwerfer und Funk erklärt. "Dann habe ich mit ihm eine kleine Spritztour gemacht. Während der gesamten Fahrt war er sichtlich begeistert und hat gegrinst. Er war richtig wissbegierig." Wieder zurück durfte er dann noch seine Oma und Mama mit Blaulicht und Sirene überraschen. "Das war für ihn perfekt."
Schuster geht Yanniks Schicksal sehr zu Herzen: "Wenn man von so einer Tragödie hört, ist das absolut schrecklich, was so ein kleiner Bursche mit seinen 13 Lebensjahren schon alles mitmachen musste. Und wenn man dann merkt, über was sich manch anderer Mitbürger aufregt, das sind dann wirklich Kleinigkeiten." Der Tirschenreuther Polizist hält weiterhin Kontakt mit Yannik und seiner Oma. Derzeit (5. November 2021) ist Yannik wieder für eine langwierige Chemo im Krankenhaus. Denn er hat einen inoperablen Tumor im Kopf.