Mehr als 50 Jahre lag ein Opel Manta auf dem Grund der Donau in Schwaben. Eine neue Zeugin lieferte nun einen konkreten Hinweis auf die Herkunft des Wagens.
Es war ein spektakulärer Fund: Ein Angler entdeckte Ende Mai in der Gemeinde Elchingen im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm einen seit wohl mehr als 50 Jahren tief auf dem Grund der Donau liegenden Opel Manta. Einsatzkräfte bargen das Auto in einer siebenstündigen Aktion.
Nun ermittelt die Polizei: Wem gehörte das im Jahr 1970 gebaute Fahrzeug und wie gelangte es im bayerischen Landkreis Neu-Ulm in den Fluss? Eine neue Zeugin könnte entscheidend zur Lösung des Rätsels beitragen.
Spektakulärer Fund in Schwaben - 1970 gebauter Opel Manta aus Donau geborgen
Auf Hinweis des Anglers hin hatten Taucher das Auto in etwa fünf Metern Tiefe ausfindig gemacht. Mit einem Kran wurde der Wagen in einer siebenstündigen Aktion aus dem Wasser gehoben. Mehr als 50 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserwacht und Technischem Hilfswerk waren bei der Aktion vor Ort.
Wie die Polizei Neu-Ulm am Montag mitteilte, gibt es mittlerweile einen konkreten Hinweis zur Herkunft des Wagens. Laut Aussage einer Zeugin wurde er ihrem damaligen Ehemann im Jahr 1972 gestohlen. Der Mann kehrte der Zeugin zufolge noch in den 1970er Jahren in die USA zurück. Unklar bleibt weiterhin, wie der Wagen auf den Grund der Donau kam.
Bis geklärt ist, wer der rechtmäßige Eigentümer des Oldtimers ist, wird dieser sicher verwahrt, schrieb die Polizei. "Die Ermittlungen zum Halter des Fahrzeugs verliefen zunächst erfolglos, da keine Archivdaten vorhanden waren." Mit einem nicht minder aufregenden Fund bei Regensburg beschäftigen sich derzeit Mitarbeiter der Universität Erlangen-Nürnberg.