Im Jahr 2021 sind 20 Menschen in Bayern Lotto-Millionäre geworden. Wie der Finanzminister Albert Füracker verkündete, wurden insgesamt knapp 600 Millionen Euro an Gewinnen ausgeschüttet.

Davon profitiert auch die Allgemeinheit, denn mehr als 462 Millionen Euro aus der Gewinnabführung, Spielbankabgabe und Lotteriesteuer wandern in die Staatskasse. Das kommt zum Beispiel der Sportförderung, Kulturförderung und Denkmalpflege zugute.

20 neue Lotto-Millionäre in Bayern: So viele Gewinne gingen nach Franken

Der höchste Einzelgewinn ging an eine Person aus Oberbayern. Ein Treffer der Gewinnklasse 1 im Eurojackpot brachte 49,3 Millionen Euro. Von den 20 neuen Millionären aus dem Freistaat hatten jedoch die meisten beim Spiel 6aus49 Glück. Laut Lotto Bayern gab es dabei 13 Gewinner*innen, sechs davon kommen aus Franken.

Nach Unterfranken ging dabei die höchste Summe: Eine 45-jährige Mutter gewann 32,8 Millionen Euro. Ein ebenfalls 45 Jahre alter Unterfranke räumte knapp 2,5 Millionen Euro ab. Ein Gewinn von knapp 1,7 Millionen Euro ging nach Oberfranken und in Mittelfranken durften sich gleich drei Lottospieler*innen freuen. Ihre Gewinnsummen lagen bei 1,7 Millionen Euro, 1,3 Millionen Euro und 1,1 Millionen Euro.

Auch mit Spielaufträgen im Internet konnten die Menschen aus Franken Gewinne einstreichen. Jeweils eine Million Euro aus der Lotterie BayernMillionen gingen an zwei Menschen aus Oberfranken und eine Person in Mittelfranken.

Aus diesem Bundesland kamen 2021 die meisten Lotto-Millionäre

Im bayerischen Vergleich liegt Bayern mit 20 frisch gebackenen Millionären weiter hinten. Spitzenreiter war 2021 Baden-Württemberg mit 39 Lotto-Millionären. Insgesamt haben 181 Menschen in Deutschland beim Lottospielen einen Millionengewinn eingesackt.

Sucht-Experten warnen allerdings davor, dass insbesondere die Möglichkeiten des Online-Spiels die Glücksspielsucht fördern. Nahezu jeder fünfte Spielende zeige hier laut Studien ein problematisches Verhalten, teilte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Mitte 2021 mit.

mit dpa