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Hubert Aiwanger ist tot - bayerischer Minister leblos in Hotel gefunden

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Hubert Aiwanger im Alter von 55 Jahren gestorben
Hubert Aiwanger (Freie Wähler), stellvertretender Ministerpräsident und bayerischer Wirtschaftsminister, nimmt nach dem Spitzengespräch zum kommunalen Finanzausgleich 2027 an einer abschließenden ...
Hubert Aiwanger im Alter von 55 Jahren gestorben
Peter Kneffel/dpa

Hubert Aiwanger war das Gesicht der Freien Wähler in Bayern und bundesweit. Für die CSU war er ein meist verlässlicher Koalitionspartner - abseits seiner Partei aber auch umstritten. Nun ist er tot.

Bayerns Wirtschaftsminister und Vize-Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ist tot. Das bestätigten hochrangige Regierungskreise aus Bayern der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte die Bild berichtet.

Aiwanger wurde laut Informationen der dpa tot in einem Hotelzimmer in Berlin gefunden. Am Mittwochnachmittag (4. November 2026) war geplant, dass er bei der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler, deren Bundes- und Landesvorsitzender er ist, eine Rede halten soll. Allerdings habe sich aber aus gesundheitlichen Gründen abgemeldet und vertreten lassen, hieß es. Später sei er dann nicht mehr erreichbar gewesen und sei schließlich leblos in seinem Zimmer entdeckt worden.

Hubert Aiwanger ist tot - Freie Wähler verlieren markanten Politiker

Aiwanger wurde 55 Jahre alt. Der Niederbayer hatte zwei Kinder und lebte mit der Freie-Wähler-Landrätin Tanja Schweiger zusammen. Mit Hubert Aiwanger verlieren die Freien Wähler ihren markantesten und sicher auch streitbarsten Kopf.

2008 war Aiwanger mit den Freien Wählern erstmals in den bayerischen Landtag eingezogen und wurde deren Fraktionschef. Zehn Jahre später, 2018, schmiedeten CSU und Freie Wähler eine Koalition. Aiwanger wurde Wirtschaftsminister und stellvertretender Ministerpräsident.

Erst bei den bayerischen Kommunalwahlen im Frühjahr hatten die Freien Wähler unter Aiwangers Führung noch große Siege gefeiert und der CSU viele Landrats-Posten abgejagt. Im Gegensatz zu seinen politischen Erfolgen in Bayern blieb Aiwanger aber ein großes politisches Ziel verwehrt: der Einzug seiner Partei in den Bundestag.