Bei Reutte nahe der Grenze zu Bayern kam es zu einem Bergunglück. Eine 19-Jährige stürzte bei einer Skiwanderung hundert Meter in die Tiefe. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.
Bei einer Skiwanderung in den Tiroler Alpen ist eine junge Frau rund hundert Meter weit abgestürzt. Laut der österreichischen Polizei zog sich die 19-Jährige bei dem Unfall im Gebiet Reutte an der Grenze zu Bayern schwere Kopfverletzungen zu. Die Sportlerin stammt aus Österreich und nicht wie ursprünglich angegeben aus Deutschland, wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch klarstellte.
Die Frau unternahm am Dienstag (30. Januar 2024) mit ihrem Vater eine Skitour auf die Geierköpfe. Bei einem Richtungswechsel beim Aufstieg kam es zu dem Unfall. Sie stürzte über steiles Gelände in die Tiefe und kam bei einem Felsvorsprung zum Stillstand. Nachdem der Vater und weitere Wintersportler die Rettungskräfte alarmiert hatten, wurde die Verletzte mit einem Hubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau in Bayern geflogen.
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