Durch eine nächtliche Explosion werden unweit des Augsburger Hauptbahnhofs zwei Menschen verletzt. Später wird im Bahnhof ein verdächtiger Gegenstand gefunden. Zu den Hintergründen der Tat schweigen die Ermittler weiter.
Update vom 03.09.2026, 19.47 Uhr: BLKA übernimmt Ermittlungen nach Explosion in Augsburg
Nach einer Explosion mit zwei Verletzten in der Augsburger Innenstadt hat das Bayerische Landeskriminalamt (BLKA) die Ermittlungen übernommen. Ursprünglich war die Kriminalpolizei des Polizeipräsidiums Augsburg für den Fall verantwortlich. Laut einem Sprecher der Augsburger Staatsanwaltschaft gibt es allerdings keinen neuen Ermittlungsstand in diesem Fall.
Laut den Ermittlern wird weiterhin versucht, die Hintergründe der Detonation zu klären und einen Täter zu identifizieren. Das BLKA war bereits unmittelbar nach der Explosion mit Spezialisten vor Ort. Bei Delikten mit Sprengstoff werden routinemäßig oft die Experten des BLKA von den örtlichen Kriminalpolizeien hinzugezogen.
Dies führt jedoch nicht immer dazu, dass die Fallbearbeitung vollständig vom BLKA in München übernommen wird. Ein spezifischer Grund für die Übernahme des Augsburger Falls durch die BLKA-Ermittler wurde zunächst nicht genannt.
Zusammenhänge mit ähnlichen Fällen werden geprüft
Am Mittwoch (2. September 2026) gegen 3.15 Uhr explodierte in der Passage eines Geschäftshauses gegenüber dem Augsburger Hauptbahnhof ein Gegenstand, wodurch zwei junge Menschen durch Knalltraumata leicht verletzt wurden. Die Ermittler vermuten, dass sie zufällig als Passanten zu Opfern wurden und die Tat nicht ihnen galt.
Laut Berichten mehrerer Medien handelte es sich um eine Handgranate, die in den Durchgang geworfen wurde und explodierte. Offiziell wird dies von der Polizei bislang nicht bestätigt. Auch Berichte, dass es sich um einen Angriff auf ein bestimmtes Geschäft gehandelt habe, werden nicht kommentiert.
"Die Ermittlungen gehen weit geöffnet in alle Richtungen", sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Augsburg. Dazu zählt auch die Untersuchung, ob es Zusammenhänge zu ähnlichen Fällen in der Vergangenheit gibt. Erst im Juli hatte die Polizei beispielsweise berichtet, dass ein oder mehrere unbekannte Täter nachts Schüsse auf ein Augsburger Billardcafé abgegeben hatten. Damals wurde niemand verletzt, da das Café geschlossen war.
Verdächtiger Gegenstand entpuppt sich als harmlos
Fünf Stunden nach der Explosion gab es am Mittwoch im benachbarten Hauptbahnhof einen Bombenalarm, nachdem ein verdächtiger Gegenstand entdeckt worden war. Der gesamte Bahnverkehr wurde daraufhin für etwa eineinhalb Stunden eingestellt und der Bahnhof evakuiert. Letztlich stellte sich heraus, dass es ein Fehlalarm war und der Gegenstand harmlos war.
Update vom 02.09.2026, 10.26 Uhr: Bombenverdacht im Hauptbahnhof Augsburg nicht bestätigt
Nach einer nächtlichen Detonation in Augsburg hat sich ein später im Hauptbahnhof entdeckter verdächtiger Gegenstand als harmlos herausgestellt. Der zwischenzeitlich gesperrte Bahnhof wurde daraufhin wieder freigegeben, sagte ein Sprecher der Augsburger Polizei.
Von der Sperrung war zuvor circa eineinhalb Stunden lang der gesamte Regional- und auch ICE-Verkehr betroffen. Augsburg ist ein Halt auf der Strecke zwischen München und Stuttgart.
Nach Angaben der Polizei explodierte zuvor gegenüber dem Bahnhof gegen 3:15 Uhr in der Nacht (2. September 2026) ein bislang unbekannter Gegenstand in einem Gebäudedurchgang. Durch die Detonation erlitten zwei junge Menschen Knalltraumata und wurden leicht verletzt. Bei den Opfern handelt es sich um eine 17-Jährige sowie einen 18-Jährigen. Polizeiangaben zufolge sind beide Ukrainer. Die Ermittler gehen davon aus, dass sie als Passanten nur zufällig Opfer wurden.
Explosion in Durchgang eines Geschäftshauses
Auch Fensterscheiben in der Umgebung wurden durch die Explosion beschädigt. Es handelt sich um einen größeren Gebäudekomplex, in dem mehrere Arztpraxen und eine Reihe von Läden untergebracht sind. Vermutungen, dass es sich um einen gezielten Anschlag auf eines der Geschäfte dort gehandelt haben könnte, bestätigte die Polizei nicht. Auch dies werde bei den Ermittlungen untersucht, sagte der Sprecher. "Das sind aktuell Spekulationen."
Mehrere Medien berichteten, dass es sich um eine Handgranate gehandelt habe. Die Polizei bestätigte dies zunächst nicht. Auch der Hintergrund der Explosion war unklar."Das ist alles Gegenstand der Ermittlungen", sagte ein Polizeisprecher.
Etwa vier Stunden später gab es Bombenalarm im benachbarten Bahnhofsgebäude selbst. Die Polizei riegelte das gesamte Bahnhofsareal ab, der Zugverkehr kam vollständig zum Erliegen. Mehr als eine Stunde lang waren sowohl der gesamte Regional- als auch der ICE-Verkehr von der Sperrung betroffen. Augsburg liegt auf der stark frequentierten Strecke zwischen München und Stuttgart. Im morgendlichen Berufsverkehr waren zahlreiche Passagiere davon betroffen, darunter viele Berufspendler zwischen Augsburg und München.
Gegend um Explosionsort weiter abgesperrt
Bombenexperten des Bayerischen Landeskriminalamtes und Sprengstoffspürhunde waren aufgrund der Explosion und des anschließenden Bombenalarms stundenlang im Hauptbahnhof im Einsatz. Sie unterstützten die Arbeit der Augsburger Kriminalpolizei vor Ort. Während der Hauptbahnhof am Vormittag wieder freigegeben wurde, blieb das Umfeld der nächtlichen Explosion weiterhin abgesperrt. "Die Straßensperren werden aufgrund der Tatortarbeit noch aufrechterhalten", sagte der Polizeisprecher.
Nach Angaben des Augsburger Verkehrsverbundes führte der Großeinsatz am Hauptbahnhof zu erheblichen Beeinträchtigungen im Nahverkehr. Da Linienbusse und Straßenbahnen die Haltestellen in Bahnhofsnähe nicht anfahren konnten, wurden Ersatzbusse eingesetzt. Die regulären Busse wurden zu anderen Endhaltestellen umgeleitet.
Ursprungsmeldung vom 02.09.2026, 8.14 Uhr: Explosion nahe Hauptbahnhof in Bayern - mehrere Verletzte
Bei einer Explosion nahe dem Augsburger Hauptbahnhof sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Polizei fand zudem am Mittwochmorgen (2. September 2026) einen verdächtigen Gegenstand. Deswegen ist der Hauptbahnhof nach Polizeiangaben derzeit vollständig abgesperrt. Auch der Zugverkehr sei eingestellt, teilte die Polizei mit.
Demnach explodierte gegen 3.15 Uhr ein zunächst unbekannter Gegenstand in einem Gebäudedurchgang gegenüber dem Bahnhof. Durch die Explosion erlitten zwei junge Menschen Knalltraumata und wurden leicht verletzt. Bei den Opfern handelt es sich um eine 17-Jährige sowie einen 18‑Jährigen. Nach Polizeiangaben sind beide Ukrainer. Informationen zu den Hintergründen gab es vorerst nicht. Derzeit sind Sprengstoffexperten des Landeskriminalamts vor Ort, wie ein Polizeisprecher mitteilte.
Später wurde direkt am Hauptbahnhof ein weiterer verdächtiger Gegenstand entdeckt. Sprengstoffexperten des Bayerischen Landeskriminalamtes sind derzeit vor Ort. Auch auf dem Bahnhofsvorplatz, im öffentlichen Nahverkehr und im Straßenverkehr kommt es den Angaben zufolge zu Einschränkungen.
Nur geringe Verspätungen bei Bahn
Das Bahnhofsgebäude und Gleis 1 seien gesperrt, teilte ein Polizeisprecher mit. Auch auf dem Bahnhofsvorplatz komme es zu Einschränkungen. Passagiere können den Bahnhof den Angaben zufolge über den Süd- und Nordeingang betreten. Züge ab Gleis 2 fahren den Angaben zufolge weiter. Züge von Gleis 1 werden nach Angaben der Deutschen Bahn umdisponiert. Dadurch komme es nur zu geringen Verspätungen, teilte eine Sprecherin mit.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.