Mögliches "Gruselkabinett" von Trump: Wird Elon Musk Trumps Finanzberater?

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Donald Trump verfügt über eine Vielzahl von Verbündeten und Unterstützern. Für einige dieser Personen besteht die Möglichkeit, wichtige Beraterrollen in seiner Regierung zu übernehmen. Doch wie könnte das Kabinett unter Trump tatsächlich aussehen?

Donald Trump hat in seiner Wahlkampagne ehrgeizige Versprechen abgegeben, indem er von einer "goldenen Ära" für das Land sprach. Der ehemalige Präsident signalisiert, dass er in seiner möglichen zweiten Amtszeit die "besten Köpfe" des Landes in sein Team aufnehmen möchte.

Kritische Stimmen beurteilen die vorgeschlagenen Kandidaten hingegen als ein "Gruselkabinett". Unter den potenziellen Teammitgliedern befinden sich laut Kritikern Personen, die Verschwörungstheorien unterstützen und deren Verständnis von Demokratie fragwürdig erscheint. Obwohl es noch keine konkreten Ankündigungen gibt, welche Persönlichkeiten der 47. Präsident der USA in sein Kabinett berufen will, kursieren bereits einige Namen.

Wen könnte Trump mit welchen Aufgaben betrauen?

Donald Trump hat im Rahmen seines Wahlkampfs angekündigt, dass ein Wahlsieg am 5. November ihm die Möglichkeit geben würde, Elon Musk, den Tech-Milliardär, mit der Leitung eines wichtigen Gremiums zu betrauen. Dieses Gremium hätte die Aufgabe, die Ausgaben der US-Regierung genau zu überprüfen. Ob Trump dieses Versprechen einhalten wird, bleibt abzuwarten.

Elon Musk hat sich bereits aktiv in Trumps Wahlkampf engagiert, insbesondere durch großzügige Sachleistungen an potenzielle Wählerinnen und Wähler. Daher liegt es nahe, dass Musk bestrebt sein könnte, eine herausragende Rolle zu übernehmen, sollte Trump gewinnen. Dabei könnten allerdings erhebliche Interessenkonflikte entstehen, da Musks Unternehmen, einschließlich SpaceX, im Auftrag der US-Regierung tätig sind und Tesla von Entscheidungen der US-Regulierungsbehörden beeinflusst wird. Zudem sind verschiedene Unternehmen von Musk Gegenstand laufender Untersuchungen.

Einen Ministerposten für Musk halten Beobachter für unwahrscheinlich. Dennoch könnte eine beratende Funktion in Erwägung gezogen werden. Angesichts seines Eigentums an der Online-Plattform X und seiner Neigung, dort "(Verschwörungstheorien)" zu verbreiten, sind die Meinungen darüber geteilt, welche Rolle Musk tatsächlich spielen könnte.

Richard Grenell ist deutschen Diplomaten in Erinnerung geblieben

Richard Grenell, ein prominenter Kritiker der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel, sorgt in Berlin immer noch für Gesprächsstoff. Im Jahr 2018 wurde er von Präsident Donald Trump als Botschafter nach Deutschland entsandt. Während seiner Amtszeit gelang es ihm kaum, Sympathien in der politischen Szene Berlins zu gewinnen. Sein Aufenthalt war geprägt von Anspannungen, da er sich nie wirklich gut aufgenommen fühlte. Grenell nahm kein Blatt vor den Mund, wenn es darum ging, Merkels Politik zu kritisieren, besonders im Hinblick auf Deutschlands Engagement in der NATO.

Auch heute noch empfinden viele deutsche Diplomaten eine gewisse Erleichterung, wenn der Name Grenell nur in der Vergangenheit genannt wird. Selbst nach seinem Ausscheiden aus dem Amt als Botschafter hielt er sich nicht mit kritischen Bemerkungen über Deutschland zurück. Ein besonderes Beispiel war, als das Auswärtige Amt eine Aussage von Trump aus einem TV-Duell auf der Plattform X kommentierte. Grenell reagierte schnell und scharf, indem er den Kommentar als unzulässige "Wahlbeeinflussung" bezeichnete und klarstellte: "Wir sehen dies eindeutig und werden entsprechend handeln."

In politischen Diskursen fällt Grenells Name regelmäßig, wenn es um die Besetzung des Außenministerpostens geht. Der 58-Jährige ist ein entschiedener Verfechter von Trumps "America First"-Politik und könnte, auch wenn er nicht direkt im U.S. State Department tätig wird, eine bedeutende Rolle in Trumps Regierung einnehmen.

Impfgegner als Gesundheitsminister

In einem überraschenden Zug kurz vor der Wahl verkündete Donald Trump, dem prominenten Impfgegner Robert F. Kennedy Jr. eine bedeutende Rolle in der Gesundheitspolitik zu übertragen. Kennedy hatte zuvor öffentlich gemacht, dass ihm von Trump die "Kontrolle" über das Gesundheits- und Agrarministerium zugesichert worden sei. Sein Ziel sei es, die Gesundheit der Amerikaner zu verbessern und insbesondere den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft zu reduzieren.

Kennedy, der ursprünglich als unabhängiger Kandidat zur Präsidentschaftswahl antrat, zog seine Kandidatur zurück, um sich dem Lager von Trump anzuschließen. Als Mitglied der bekannten Kennedy-Familie geriet er in die Kritik, insbesondere wegen seiner Verbreitung von Verschwörungstheorien und seiner Verbindungen zu rechtsextremen Politikern.

Stephen Miller, ein erfahrener politischer Berater, der bereits während Trumps erster Amtszeit im Weißen Haus tätig war, gilt als einer der Hauptverantwortlichen für Trumps Migrationspolitik. Einwanderer werden von ihm regelmäßig auf rassistische Weise verunglimpft, und er plant umfassende Massenabschiebungen. Die Essenz seines Plans lautet: "Schließen Sie die Grenze und schieben Sie alle Illegalen ab."

Um diese Maßnahmen umzusetzen, hat Miller ein durchdachtes Konzept entwickelt, bei dem auch das Militär eine entscheidende Rolle spielen soll. "Das Militär hat das Recht, eine Festungsstellung an der Grenze zu errichten und zu sagen, dass hier niemand reinkommen darf." Trotz seiner erst 39 Jahre hat Miller bereits umfassende politische Erfahrungen, die von seinen Anfängen in der konservativen Tea-Party-Bewegung stammen. In der aktuellen politischen Landschaft könnte er eine Schlüsselposition im Heimatschutzministerium übernehmen.

Berater aus der eigenen Familie

In seiner ersten Amtszeit setzte Donald Trump engste Familienmitglieder in bedeutende Positionen im Weißen Haus ein, darunter seine Tochter Ivanka Trump und seinen Schwiegersohn Jared Kushner. Im laufenden Wahlkampf rückt jedoch ein anderes Familienmitglied in den Fokus: Trumps Sohn Donald Trump Jr. (46). Ihm wird ein entscheidender Einfluss nachgesagt, was die Nominierung von J.D. Vance als Trumps Vizepräsidenten angeht. Auf dem Parteitag der Republikaner in Milwaukee wurde die intensive Kooperation der beiden deutlich sichtbar.

Es bleibt abzuwarten, ob Trump einmal mehr wesentliche Ämter in seinem engsten familiären Umfeld vergibt. Bereits im Frühjahr war seine Schwiegertochter Lara Trump, die mit seinem zweitältesten Sohn Eric verheiratet ist, von ihm in die Führungsriege der Republikanischen Partei berufen worden.

Interessant ist auch die mögliche Rückkehr von Mike Pompeo, obwohl dieser einst ein vehementer Kritiker Trumps war. Vor dem Wahlsieg 2016 warnte Pompeo, Trump könnte sich als autoritärer Präsident erweisen. Später jedoch änderte Pompeo seinen Kurs und entwickelte sich zu einem treuen Unterstützer, was ihn nun in eine vorteilhafte Position für einen Regierungsposten bringen könnte.

Berichten zufolge wird Pompeo als potenzieller Verteidigungsminister gehandelt. Während Trumps erster Amtszeit herrschte Unzufriedenheit mit den Pentagon-Chefs James Mattis und Mark Esper. Dennoch kennt Trump Pompeo gut: Schon in seiner Rolle als Außenminister setzte Pompeo Trumps aggressive Außenpolitik um, die auf Isolationismus, Unterstützung Israels, Dialogbereitschaft gegenüber Nordkorea und eine harte Haltung gegenüber dem Iran setzte.

Wer könnte leer ausgehen?

Nikki Haley, eine prominente Republikanerin, die zuvor als US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen unter Trump gedient hatte, könnte möglicherweise einen wichtigen Posten nicht erhalten. Sie hatte sich im parteiinternen Rennen um die Präsidentschaftskandidatur gegen Trump gestellt, was zu spöttischen Kommentaren von ihm führte. "Obwohl Haley sich beim Parteitag hinter Trump stellte," wird berichtet, dass "der 78-Jährige ihr diese Bewerbung nie verziehen hat."

Ein Redakteur hat diesen Artikel unter der teilweisen Verwendung eines KI-Sprachmodells verfasst und/oder optimiert. Sämtliche Informationen wurden sorgfältig geprüft.

Vorschaubild: © Evan Vucci/AP