«Trenki» soll 13 Jahre nach der letzten regulären Ausgabe eine Abschiedsshow bekommen, die an alte Zeiten erinnert.
Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind bei diesem Format natürlich null zufällig. Denkt hier irgendjemand etwa an «Wetten, dass..?» oder andere bekannte TV-Shows?
Die stets zu laut und bemüht sprechende Backstage-Moderatorin Giesswein füllt jedenfalls in der Pre-Show «ZDF Magazin vor Ort: Was ist da im Busch? – Der Countdown» die halbe Stunde vor diesem TV-Event aus der «Stadthalle Fellbach», als wäre es so was wie der Eurovision Song Contest.
Arbeitet sich das jüngere ZDF-Team hier an Gottschalk ab?
«Trenki» ist laut den Beschreibungen und den liebevoll retromäßig gemachten Ausschnitten zufolge irgendwas zwischen Peter Frankenfeld, Hans-Joachim Kulenkampff, Hans Rosenthal, Michael Schanze, Jürgen von der Lippe, Mike Krüger und natürlich Thomas Gottschalk.
Die Samstagabendshow «Was ist da im Busch?» war irgendwas mit Butler, ein paar Meerschweinchen, lustigen Ratespielen wie «Die springende Frikadelle» oder «Meine Frau ist dümmer» sowie Top-Stars der jeweiligen Zeit.
Es gab natürlich auch eine vom Moderator sexistisch behandelte Assistentin namens Pamela «Pammel» Hoffmann (auch gespielt von Caro Worbs), mit der es 2001 einen Skandal gab und jetzt eine Versöhnung stattfinden soll.
Bei der aktuellen Revival-Ausgabe hat Lars Klingbeil eine Garderobentür neben Zendaya, wie Giesswein zeigt, die auch aus dem Cateringbereich moderiert oder den «ZDF-Abteilungsleiter der Stabsstelle "Show, Kabarett & Lanz"» kurz befragt, außerdem auf die TikTok-Drillinge hinweist, die für die Show «ins Netz schauen». Ach ja: Es gibt auch einen Twitch-Stream irgendwie.
Gastauftritte von Sonya Kraus und Pierre M. Krause
Die Satire über unbeholfenes Live-Fernsehen und die gar nicht so tolle gute alte Zeit ist nicht zum Brüllen komisch, aber liebevoll gemachtes, nerdiges Fernsehen zum Schmunzeln.
Caro Worbs parodiert die Show-Welt der alten Samstagabendunterhaltung. Unterstützung in Kurzauftritten gibt es etwa von Sonya Kraus, Marijke Amado, Bettina Böttinger, Pierre M. Krause und natürlich Jan Böhmermann.