Wale lernen, wie man senkrecht im Wasser steht

1 Min
Terra X: Asien - Wilde Ozeane
Eine Theorie, warum Pottwale in senkrechter Haltung schlafen, ist, dass sie so Energie sparen und bequem zum Luftholen auftauchen können - denn das Blasloch befindet sich vorne am Kopf.
ZDF / BBC Studios
Terra X: Asien - Wilde Ozeane
In einigen Meeresregionen Indonesiens existieren noch artenreiche Korallenriffe, wie etwa in Raja Ampat.
ZDF / BBC Studios
Terra X: Asien - Wilde Ozeane
Pottwale bilden soziale Verbände, die meist aus mehreren Weibchen und ihren Jungen bestehen.
ZDF / BBC Studios
Terra X: Asien - Wilde Ozeane
Halfterfische, die sich an einem Riff im Westpazifik versammelt haben, ziehen die Aufmerksamkeit eines grauen Riffhais auf sich.
ZDF / BBC Studios
Terra X: Asien - Wilde Ozeane
In den Riffen Indonesiens jagen Blauflossenmakrelen und Seeschlangen manchmal im Team, um kleine Fische aufzuscheuchen, die sich zwischen den Korallen verstecken.
ZDF / BBC Studios
Terra X: Asien - Wilde Ozeane
Schlammspringer und viele andere spezialisierte Arten sind zum Überleben auf Mangrovenwälder angewiesen.
ZDF / BBC Studios

In der neuen Folge der "Terra X"-Reihe über Asiens Tierwelt sind diesmal die Unterwasserameras besonders gefragt. Sie filmen in die Tiefen des westpazifischen Ozeans.

Was ist ein Halfterfisch? - Bei der Frage zucken viele mit den Schultern. Wer allerdings "Findet Nemo" kennt oder womöglich Besitzer eines Aquariums ist, kennt Khan, den gestreiften Halfterfisch, der die anderen befreien will, sofort. Der fünfte Teil der "Terra X"-Serie über Asiens Tierwelt (ZDF, sonntags, 19.30 Uhr) führt in den indopazifischen Ozean, also dorthin, wo die Halfterfische zu Hause sind.

Wenn die kleinen Fische jedes Jahr ihr Riff verlassen, um zu laichen, sehen sie sich sogleich ihren Feinden, den Grauen Riffhaien, ausgesetzt. Überleben können sie nur in dichten Schwärmen, doch die Haie treiben sie auseinander - ein Drama beginnt. Wie gut, dass nach stundenlanger Jagd wenigstens eine kleine Gruppe überlebt und somit für den Erhalt ihrer Art sorgen kann. Die Schlammspringer in den Mangrovensümpfen wiederum können sich dank kräftiger Brustflossen an Land wie zu Wasser fortbewegen. Über ihre nasse Haut nehmen sie Sauerstoff auf und ihren kleinen Körper spannen sie an wie eine Feder, sodass sie meterweit springen können. - Junge Pottwale lernen, wie man bei richtiger Luftzufuhr zum Schlafen senkrecht im Wasser steht. Dabei werden sie von den Erwachsenen behutsam korrigiert. Das alles wird mit neuester Kameratechnik dokumentiert. Was für Bilder!

Terra X: Asien - Wilde Ozeane - So. 28.06. - ZDF: 19.30 Uhr

Quelle: teleschau – der mediendienst