Illner verliert bei SPD-Sprecher Ahmetović die Geduld: "Das habe ich gerade alles selbst gesagt"

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Maybrit Illner - 19.03.2026
SPD-Sprecher Ahmetović eröffnete die Völkerrechtsdiskussion bei "Maybrit Illner", was die Moderatorin vermeiden wollte.
ZDF/Jule Roehr

Der Nahost-Konflikt stand bei Maybrit Illner erneut zur Diskussion. Für SPD-Sprecher Adis Ahmetović stand fest: "Der Krieg ist ein schwerer Fehler" - und zwar nicht nur aufgrund der ökonomischen Folgen. Sehr zum Unmut der Moderatorin machte er die "komplette Völkerrechtsdiskussion" wieder auf.

"Das habe ich gerade alles selbst gesagt", versuchte Maybrit Illner den Redeschwall des außenpolitischen Sprechers der SPD, Adis Ahmetović, zu stoppen, doch der ließ sich nicht beirren. Ungebremst hatte er die Argumente aufgezählt, warum der Angriff der USA und Israel auf den Iran völkerrechtswidrig war: Wollte man wirklich die iranische Bevölkerung unterstützen, "macht man alles, aber nicht das, was man jetzt gemacht hat", legte er los und zählte auf, "ohne Rücksprache mit den Nato-Partnern, ohne Konsultation mit den Vereinten Nationen, mit dem Sicherheitsrat, ohne Kooperation mit der und Koordinieren der iranischen Opposition, sei es im Land selbst, oder im Exil." Kurz, alles, was Illner zuvor bereits eingebracht hatte. "Das alles ist nicht passiert", meinte er, "deshalb war das ein Fehler." "Darf ich widersprechen", warf Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, ein. "Unbedingt", kam es wie aus der Pistole geschossen seitens der Moderatorin, die auf diese Rettung sichtlich gewartet hatte.

Sehen Sie die "Maybrit Illner"-Sendung in voller Länge jederzeit hier: https://www.zdf.de/politik/maybrit-illner.

Quelle: teleschau – der mediendienst