TV-Tipp: In diesem Fantasyabenteuer spielte eine Bond-Legende ihre ungewöhnlichste "Rolle"

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Dragonheart
Schaut man genau hin, erkennt man in Dracos Gesicht die Mimik des ehemaligen James-Bond-Darstellers Sean Connery.
Universal Pictures
Dragonheart
Ritter und Drachentöter Bowen (Dennis Quaid) verliebt sich in Kara (Dina Meyer).
RTL / 1996 Universal City Studios, Inc.

Ein Ritter, ein Drache und ein ungewöhnlicher Pakt: "Dragonheart" verbindet Fantasy, Humor und Abenteuer zu einem charmanten Klassiker.

Im zehnten Jahrhundert: Der letzte Drache auf Erden hat es bisher noch mit jedem Jäger aufgenommen. Auch dem Schwert des Ritters Bowen (Dennis Quaid) ist er ebenbürtig. Doch dann schließen beide einen Pakt. Im Fantasyabenteuer "Dragonheart" (1996), das RTL Nitro am Dienstag, 29. September um 20.15 Uhr zeigt, spielt neben Dennis Quaid ein computeranimiertes Fabelwesen die Hauptrolle. Um den Drachen als eigenen Charakter überzeugend wirken zu lassen, wurde ihm im Original nicht nur die Stimme Sean Connerys gegeben (in der deutschen Version spricht Mario Adorf das Tier). Auch die Mimik des Darstellers wurde auf die Gesichtszüge des Drachen übertragen. So entstand eine sympathische Hauptfigur mit einer Portion schelmischem Bond im Blick.

Draco, so der Name des Drachen, überzeugt mit Emotionen und Herz. Mehr als ein Drittel der Produktionskosten, die bei knapp 60 Millionen Dollar lagen, wurden in die Animation des übermächtigen Drachen investiert. Das Drehbuch von Edward Pogues erzählt dazu eine durchaus unterhaltsame und fantasievolle Geschichte. "Dragonheart" ist ein gelungener Fantasyfilm, jenseits jeder Albernheit und stattdessen mit Mut zur Ironie.

Charmantes und witziges Fantasy-Abenteuer

Einst war Draco ein weiser Königsberater, der dem jungen Monarchen die Hälfte seines Herzens abgab, um ihm das Leben zu retten. Doch König Einon (David Thewlis) führt später ein brutales Regime. Zu den Gefolgsmännern gehörte auch der noble Ritter Bowen (Dennis Quaid), ehe er dem bösen König seine Unterstützung entsagte und zum frustrierten Drachentöter wurde. Eines Tages trifft er auf Draco. Beide schließen nach einem humorvoll in Szene gesetzten Zweikampf, der unentschieden endet, eine Vereinbarung: Bowen streift weiter als Drachentöter durch die Dörfer, die sogleich von Draco angegriffen werden. Der Ritter tut so, als meuchle er das Feuer speiende Untier im Flug, kassiert den Lohn, und die beiden Partner marschieren weiter.

Seine besten Szenen hat "Dragonheart" im Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren. Respekt gebührt dabei Dennis Quaid, der sich bei den Dreharbeiten mit einer imaginären Figur unterhalten musste. Umso erstaunlicher sind Charme und Witz, die die Aktionen der beiden auszeichnen. Doch am Ende wird es noch einmal ernst: Es ist an Draco und dem Ritter, das Land vom skrupellosen Herrscher Einon zu befreien. Doch der trägt ja die Hälfte von Dracos Herz in sich: Wenn er stirbt, erlöscht auch die Lebensflamme des Drachen.

Quelle: teleschau – der mediendienst