Mitten in der Nacht, mitten im Erdloch: Wie eine Bayerin mit schwerer Verletzung und dünner Kleidung in Tirol ums Überleben kämpfte – und wer sie rettete.
Nach einem Sturz hat eine Wanderin aus München eine Nacht lang in einem neun Meter tiefen Erdloch in Österreich ausgeharrt. Die schwer verletzte 54-Jährige habe nur leichte Wanderkleidung getragen, bei Temperaturen von knapp über null Grad in der Nacht, berichtet die Polizei in Tirol. Erst am Samstagmorgen (26. September 2026) gegen 7.30 Uhr wurden ihre Hilferufe von zwei anderen Wanderinnen aus Deutschland gehört. Die Frau sei dann von Rettungskräften mithilfe eines Taus aus dem Loch gerettet worden.
Die Münchnerin sei am Freitagabend beim Abstieg vom Hinteren Sonnwendjoch bei Thiersee in Tirol (Bezirk Kufstein) in das Loch zwischen Felsen gestürzt. Sie sei wahrscheinlich zunächst bewusstlos geworden und habe erst gegen Mitternacht vergeblich versucht, einen Notruf abzusetzen, berichtet die Polizei.
Wie wir künstliche Intelligenz einsetzen
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