"Das wäre genau das richtige Ding zum Kühlen", fuhr Lehnertz fort. Die Verkäuferin reagierte amüsiert und meinte schmunzelnd: "Wenn der Preis stimmt." Der Händler setzte auf die Nähe zwischen der Eifel und Luxemburg und hoffte, "dass wir zwei klarkommen". Doch die Verkäuferin blieb gelassen und erwiderte: "Mal schauen."
"Viel schlimmer sind eh meine Kollegen", konterte Lehnertz und Schmitz-Avila flüsterte ein zustimmendes "Ja!". Doch das Startgebot kam dann doch von einem anderen Händler. Wolfgang Pauritsch bot als erster 50 Euro. Danach folgte Lehnertz mit seinen 80 Euro. Doch auch der Rest der Händlerrunde bot gleich fleißig mit.
Nach und nach verabschiedeten sich die ersten Händler aus dem Bietergefecht: Erst Susanne Steiger, kurz darauf auch Wolfgang Pauritsch und als Schmitz-Avila schließlich 240 Euro bot, gab auch Jos van Katwijk auf. "Ich hätte ihn gern", verkündete Schmitz-Avila selbstbewusst. Doch Lehnertz war als hartnäckiger Gegner noch im Rennen.
So entwickelte sich schließlich ein hitziges Duell zwischen Lehnertz und Schmitz-Avila, das Händlerin Steiger begeistert kommentierte: "Spannend." Lehnertz gab dabei offen zu: "Das Schlimme ist, wenn ich mir was in den Kopf gesetzt habe." Und Wolfgang Pauritsch ergänzte den Satz passend: "Dann tut es finanziell weh."
Lehnertz erhöhte auf 340 Euro und Schmitz-Avila schnaufte: "Dafür bekommt man den Kübel fast in Silber", erhöhte aber noch auf 350 Euro. Lehnertz folgte mit 360 Euro und erhielt endlich den Zuschlag. Schmitz-Avila war ein fairer Verlierer und versprach sogar: "Waldi, zum nächsten Event bringe ich dir eine Flasche mit" - doppelter Sieg für Lehnertz.
"Bares für Rares": Das waren die weiteren Objekte der Sendung
Als weiteres Objekt der Sendung wurde ein Porzellan-Bild des Malers Franz Wagner von Bianca Berding zwischen 1890 und 1918 datiert. Für das handbemalte Kunstwerk der Manufaktur in Berlin KPM wurden 800 bis 1.000 Euro gewünscht. Die Expertin schätzte nur 300 bis 400 Euro und Wolfgang Pauritsch zahlte 350 Euro.
Eine Schleifenbrosche bezeichnete Patrick Lessmann als geometrischen Art-déco-Schmuck, den er in den 1930er-Jahren datierte. Für die Brosche mit Diamanten (1,1 Karat) aus Platin wünschte sich die Verkäuferin 400 Euro, der Experte taxierte 900 bis 1.100 Euro und Susanne Steiger zahlte 1.000 Euro.
Eine Kaskadenleuchte erinnerte an die Space-Age-Ära in den 1970er-Jahren, wies aber keinen Hersteller-Vermerk auf. Der Wunschpreis lag bei 600 Euro, doch aufgrund des fehlenden Designer-Namens schätzte Annika Raßbach nur 200 bis 280 Euro. Jos van Katwijk zahlte schließlich 230 Euro.
Eine Kupferdruckplatte als frühe Geschäftskarte eines bekannten Schmuck-Händlers aus Paris datierte Bianca Berding von 1750 bis 1785. Gewünscht wurden 100 Euro. Die Expertin taxierte aber 300 bis 500 Euro. Am Ende zahlte Jos van Katwijk 260 Euro.
Quelle: teleschau – der mediendienst