Tausende restaurieren eine Stadt

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Mossul - Wiedergeburt einer antiken Metropole
Das schiefe Al-Hadba-Minarett war dem IS ein Dorn im Auge. Von der Terrormiliz zerstört, wurde es in den vergangenen  Jahren vollständig restauriert.
ARTE / UNESCO
Mossul - Wiedergeburt einer antiken Metropole
Renaissance der jahrhundertealten Architektur und Kunst: Die Kuppel der Großen Al-Nuri-Moschee wird von irakischen Handwerkern restauriert, die dafür traditionelle Handwerkskunst und Werkstoffe wiederbeleben müssen.
ARTE / UNESCO
Mossul - Wiedergeburt einer antiken Metropole
Die Stadt Mossul, historische Metropole im Nordirak, war ein Schmelztiegel der Religionen und für ihren Multikulturalismus bekannt. Nach der Zerstörung durch den IS arbeiten internationale und lokale Organisationen seit acht Jahren am Wiederaufbau.
ARTE / ZED
Mossul - Wiedergeburt einer antiken Metropole
Die Kirche Al-Tahira, ein Wahrzeichen der christlichen Minderheit in Mossul, wird ebenfalls restauriert.
ARTE / ZED

Zwischen 2024 und 2017 zerstörte der Islamische Staat (IS) die 2.000 Jahre alte Stadt Mossul, die zweitgrößte Stadt des Irak am Ufer des Tigris. Nach der Rückeroberung wird sie unter internationaler Beteiligung wieder aufgebaut.

Vor seiner Zerstörung durch die Terrororganisation Islamischer Staat ab 2014 und der Rückeroberung durch irakische Streitkräfte 2017 galt Mossul, die Stadt am Tigris mit heute zwei Millionen Einwohnern als Symbol für Toleranz und kulturelle Vielfalt. Moschee, Minarette, Kirchen, aber auch Gassen und Märkte legten Zeugnis ab für ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher ethnischer und religiöser Gemeinschaften. Seit 2018 wird die Stadt, deren Denkmäler und Straßen ein einziges Trümmerfeld waren, nun unter internationaler Beteiligung tausender Experten wieder aufgebaut. Die ARTE-Doku "Mossul - Wiedergeburt einer antiken Metropole" zeigt die filigrane Arbeit der internationalen Archäologen, Architekten, Restauratoren und Handwerker unter dem Dach der UNESCO bis heute.

Kaum zu glauben, dass die 2.000 Jahre alte Stadt und deren Moscheen, Minarette und Kirchen zu restaurieren sei. Doch die Mammutaufgabe schreitet voran, wenn auch die Metropole sicherheitspolitisch mit der kulturellen Erneuerung nicht mithalten kann. Die ARTE-Doku zeigt die Arbeit bei der Rekonstruktion eines gekrümmten Minaretts ebenso wie die heiklen Malerarbeiten mit dem blauen Mossul-Alabaster. Dank ihrer ikonischen Denkmäler scheint das Zusammenleben von Moslems, von christlichen und jüdischen Gemeinden eine Renaissance zu erleben.

Mossul - Wiedergeburt einer antiken Metropole - Sa. 16.05. - ARTE: 20.15 Uhr

Quelle: teleschau – der mediendienst