"Sensationsgeiles" Publikum schuld? Ruth Moschners "Masked Singer"-Rückkehr endet frühzeitig

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The Masked Singer 2026 - 4
Ein sensationelles, aber viel zu kurzes Coembach: Ruth Moschner, jahrelang die Koryphäe am Ratepult, kehrte als "Three Sixty" zu "The Masked Singer" zurück - und wurde gleich enttarnt.
Joyn/Willi Weber
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Immerhin Runde zwei: Bastian Bielendorfer wurde als schillernder "Groovy" enttarnt.
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Wieder top in Form: Die Ratecrew mit Verona Pooth, Chris Tall (links) und Rategast Pietro "Rave-Ioli" Lombardi lag bei beiden demaskierten Künstlern jeweils zu zwei Dritteln richtig.
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Sie bewarben sich in Show vier fürs Halbfinale: "Fernando El Toro", "Groovy", "Wild Thing" und "Three Sixty" (von links).
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Stimmlich stierstark und körperlich in athletischer Top-Form: "Fernando El Toro" ließ es mit Backstreet Boys und Toten Hosen krachen.
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"Der größte Körperklaus bei 'The Masked Singer'"? So jedenfalls lobte Chris Tall den groovenden Groovy.
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Echt bärig: "Wild Thing" wurde für "Cryin'" (Aerosmith) und "Use Somebody" (Kings Of Leon) frenetisch gefeiert.
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"Three Sixty" performte "Hard Out Here" (Lily Allen) wie einen Run in der Halfpipe: dynamisch, kraftvoll, rasant, mitreißend.
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Auch Moderator Matthias Opdenhövel trauerte, als er das Ergebnis hörte: Ruth Moschner, in acht Staffeln seine Wegbegleiterin, musste als "Three Sixty" ausscheiden.
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"Es war so cool - und ist wirklich schade, dass es vorbei ist." Ruth Moschner nahm ihr Aus mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
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Acht Staffeln lang war Ruth Moschner das Gesicht der Ratecrew bei "The Masked Singer". Jetzt kehrte sie tatsächlich zurück - und musste gleich wieder gehen. Ihr Nachfolger im Rateteam lud die Schuld auf sich und das Saal-Publikum.

"Es war so cool. Aber es ist wirklich schade, dass es vorbei ist." So sprach Ruth Moschner mit einem lachenden und einem weinenden Auge bei ihrer Rückkehr zu dem Format, das sie jahrelang prägte. Seit sie nach insgesamt acht Staffeln 2024 das Ratepult verließ, rechneten die Fans in jeder Staffel mit ihrer Rückkehr und verdächtigten sie quasi bei jeder weiblichen Maske. Diesmal war es wirklich so weit: Ruth Moschner performte als "Three Sixty", und sie tat es hervorragend, begeisternd - aber leider nur einmal. Sie schied gleich in der ersten Runde aus.

Chris Tall, seit zwei Staffeln am Ratedesk, war allein von der Tatsache, dass Moschner auftrat, geflasht: "Es ist eine Sensation", sagte er und enttarnte die Dame im Kostüm des Snowboard-Äffchens auch gleich: "Ich glaube, dass diese Frau 'The Masked Singer' zu dem gemacht hat, was es heute ist. Es gibt viele, viele Fans, die sie immer noch vermissen. Ich glaube, es ist Ruth Moschner, und ich habe Gänsehaut, während ich das sage."

Wenig später zeigte er sich reuig: "Wir sind schuld dran, dass du rausgeflogen bist. Die Sensationsgeilheit des Publikums ist unstillbar - jeder will dabei sein, wenn diese Sensation, auf die alle jahrelang gewartet haben, wirklich passiert." Auch Verona Pooth war sich sicher, wer im Kostüm steckte: "Wenn du nicht Ruth bist, flippe ich hier aus."

Verona Pooth: "Wenn du nicht Ruth bist, flippe ich hier aus"

Nur Rategast Pietro Lombardi, als "Rave-Ioli" Zweiter der letzten Staffel vor einem Jahr, hatte Carolin Kebekus verdächtigt. Trotzdem tat er Ruth einen großen Gefallen, als er sagte: "Diese Frau kann singen!" Das fand Ruth stark: "Pietro, mein Bruder! 'Profisänger' - liebe ich!", lachte sie.

Ruth Moschner tat wirklich alles, um ihre Identität zu wahren. Sie verstellte ihre Singstimme in Quietscheenten-Spähren, sie bot eine grandiose Show und geriet doch kaum außer Atem. Letztlich, so Verona Pooth, hätten sie ihre Indizien verraten. Das Rehkitz stand für einen gewonnenen Bambi, das Bestsellerschild für ihr aktuelles Buch, das die Buchcharts stürmte.

Als Zweiter wurde der in Pink gewandete "Groovy" als Comedian Bastian Bielendorfer enttarnt. Pietro Lombardi erriet ihn gleich: "Ich schlafe immer zu deiner Stimme ein", weil er den Podcast von Bielendorfer hört. Chris Tall folgte, nur Verona verdächtigte Comedian "Maddin" Schneider.

Bastian Bielendorfer war "Groovy": "Ein Highlight meiner Existenz"

Bielendorfer konnte weder singen noch tanzen, rockte die Hütte aber trotzdem. "Tanz und Gesang sind mein zu Hause", meinte er selbstironisch, "aber Party kann ich."

In der zweiten Runde unterlag Groovy gegen "Fernando El Toro", der bei "Everybody" (Baskstreet Boys) und "An Tagen wie diesen" (Die Toten Hosen) durch eine spektakuläre Choreo-Show und eine starke Stimme überzeugte und als Erster ins Halbfinale einzog. Im Kostüm, so erläuterte Chris "Columbo" Tall schlüssig, könnte sich Schlagersänger Vincent Gross verbergen.

"Wild Thing", eine punkig-bunte Bärenlady, ließ es mit "Use Somenody" krachen ließ und erntete für "Cryin'" (Aerosmith) in der ersten Runde sogar "Zugabe"-Rufe. Rein stimmlich war da ein Riesenunterschied, wie Groovy/Bielendorfer sarkastisch bemerkte: "Das war ja gesanglich ne ganz knappe Nummer zwischen uns dreien."

Bielendorfers Fazit: "Es war sicherlich ein Highlight meiner Existenz, ein wunderschönes Erlebnis, aber leck mir den Specht, hab ich mir selbst in den Schlüpper gesaftet. Und die Buxe ist so eng, ich werd nachher vom ADAC rausgeschnitten." Rein vom Humor: Der Mann wird fehlen.

Nächste Woche (Mittwoch, 14. Oktober, 20.15 Uhr, ProSieben und Joyn) steht das Halbfinale an. Qualifiziert haben sich neben "Fernano El Toro" und "Wild Thing" in den vorherigen Shows "Prof. Dr. Dr. Schweinstein", Fuchsmottenfalter "Momo", "Mr. Mic", "Erdbär", "PS" und "Yeti Cat".

Quelle: teleschau – der mediendienst