An alles hat Vicky (28) bei ihrem "perfekten Dinner" in Dresden gedacht, als sie erfuhr, dass eine Veganerin dabei sein wird - nur nicht an den Alkohol. Denn dass ausgerechnet in Wein tierische Produkte verwendet werden, erfährt sie erst, als es schon zu spät ist ...
Die fröhliche Gastgeberin aus Dresden-Pieschen versucht, mit ihrem Lächeln die Aufregung vor dem Start der "Dinner"-Woche (Erstausstrahlung: 2024) zu kaschieren. Generell ist Vicky (28) ein sehr offener und freundlicher Mensch, "dann kriegt man halt auch Freundlichkeit zurück". Bei den Vorbereitungen ist sie bestens auf einen veganen Gast eingestellt.
Allerdings macht ihr der Fischhändler einen Strich durch die Rechnung - denn der hat heute zu. "Oh! Verdammt", rattert es in Vickys Kopf. "Das habe ich natürlich nicht einkalkuliert." Zum Glück gibt es einen großen Supermarkt als Alternative, damit sie folgendes Menü nach Plan servieren kann:
- Vorspeise: Rote Bete / Forelle / Meerrettich
- Hauptspeise: Lamm / Petersilienwurzel / Zwiebel
- Nachspeise: Quark / Nougat / Beeren
Und was bekommt Veganerin Lisa (22)? "Sie kriegt eigentlich fast das identische Menü, aber hie und da machen wir halt ein paar Sachen doppelt", nimmt Vicky ebenso wie die anderen ihr noch unbekannten Gäste die Herausforderung gerne an. Sogar veganes Nougat ohne Milchpulver-Zusatz hat sie extra besorgt.
Unangenehmer Moment gleich beim Aperitif
Doch schon beim mit Sekt aufgegossenen Aperitif fragt Lisa nach, was das denn für einer sei. "Ist Sekt nicht vegan?", hätte Vicky nicht damit gerechnet, dass darin tierische Spuren enthalten sein könnten. "Da tat es mir leid, ihr das sagen zu müssen", ist Lisa ihre Rückfrage fast unangenehm. Jedenfalls steht jetzt schon fest: Diese Woche lernen alle noch was in Sachen Warenkunde dazu.
Dann serviert Vicky Rote-Bete-Mousse mit Pumpernickel-Crunch, geräucherter Forelle und Meerrettich-Luft. Mit der Supermarktware hat sich Vicky arrangiert: "Ist ja meine eigene Schuld, die Öffnungszeiten nicht gecheckt zu haben." Jens (41) stellt jedoch hohe Ansprüche: "Wenn es eine Hauptkomponente ist, die geräucherte Forelle, dann sollte die schon selber geräuchert sein." Dass die Forelle nur gekauft ist, sehen alle als Kritikpunkt. Auch, dass die Rote Bete nicht selbst gekocht wurde, findet Jens nicht so gut. Paul (30) honoriert immerhin Vickys Anrichtekunst: "Extrem schöner Teller."
Nicht-veganer Wein, dafür veganes Nougat
Es geht weiter mit Lamm mit Kräuterkruste, Petersilienwurzel-Mousseline, grünen Bohnen und Rotweinschalotten. "Das ist auch so ein Kindheitsgericht", aß Vicky früher gerne das selbst geschlachtete Lamm ihrer Großtante. Bei Paul, Jens und Ute (54) trifft sie damit voll ins Schwarze.