Eine alte Coca-Cola-Sammlung sorgte bei "Bares für Rares" nicht nur für Nostalgiegefühle. Denn der Verkäufer überraschte Horst Lichter mit seinem Besuch in der ZDF-Show.
Eine Begegnung der besonderen Art erlebte Horst Lichter bei "Bares für Rares" diesmal: Als Ute und Detlev ihre alte Coca-Cola-Sammlung präsentieren wollten, fiel er fast aus allen Wolken.
"Nee, hör auf!", platzte es aus dem Gastgeber heraus. "Jetzt erkenn ich dich!", rief er beim genaueren Blick auf Verkäufer Detlev. Von "alter Noaberschaft" sprach Horst Lichter schmunzelnd und erklärte Annika Raßbach direkt den Hintergrund. Wie das Ehepaar stammte er selbst ursprünglich aus Rommerskirchen.
Walter Lehnertz schlägt zu
Nicht nur das Wiedersehen hatte Seltenheitswert, auch die mitgebrachten Objekte sorgten für neugierige Blicke. Veräußert werden sollte eine Werbesammlung rund um das Kultgetränk Coca-Cola. Hinter der Dose versteckte sich etwa ein Walkman, den sich Ute einst für Urlaubsfahrten zugelegt hatte.
Allerdings hatte der Zahn der Zeit am Gerät genagt: Der Walkman fraß inzwischen lieber Kassettenbänder, als Musik abzuspielen. Eine Reparatur wäre dringend nötig.
Für das kleine Gerät und den ewigen Kalender setzte Expertin Annika Raßbach 50 bis 60 Euro an. Gewünscht hatte sich das Paar zwar 100 bis 150 Euro, die Händlerkarte nahm es aber trotzdem entgegen.
Bevor Gebote fielen, schwelgte das Händlerteam erst einmal kollektiv in Erinnerungen. Schließlich wusste noch jeder, wie man einst mit einem Stift ein Kassettenband zurückdrehen konnte. Zurück in der Gegenwart wechselten die beiden Cola-Raritäten schließlich für 100 Euro zu Walter Lehnertz. Damit war immerhin die untere Grenze des Wunschpreises erreicht.
"Bares für Rares": Das waren die weiteren Objekte der Sendung
Aus dem Nachlass ihrer Mutter brachte eine Verkäuferin ein kleines, buntes Tierchen aus Spanien mit: eine Schildkröte aus Messing und Epoxidharz. Das Besondere daran offenbarte sich erst beim genaueren Hinsehen, oder besser: Hinhören. Drückte man auf Schwänzchen oder Kopf, ertönte ein Klingeln. Laut Annika Raßbach konnte die ungewöhnliche Tischglocke zwischen 130 und 180 Euro erzielen.