"Supergirl", "Nachbeben" und "Die reichste Frau der Welt": Das sind die DVDs und Blu-rays der Woche.
Sie behauptete sich in einer Welt voller Eis und Feuer, ließ sich nicht einschüchtern von Drachen und mächtigen Männern: Die australische Schauspielerin Milly Alcock war in ihrer Rolle als Prinzessin Rhaenyra Targaryen die vielleicht größte Entdeckung der ersten Staffel von "House of the Dragon". Viele sahen ihren Auftritt in dem "Game of Thrones"-Spin-off auch als Empfehlung für größere Aufgaben. Nun ist Milly Alcock im neuen DC Universe (DCU) als "Supergirl" zu sehen. Der Film, basierend auf der Comicreihe "Supergirl: Woman of Tomorrow" (ab 2021), erscheint nun ebenso wie das dänische Krankenhaus-Drama "Nachbeben" und die Tragikomödie "Die reichste Frau der Welt" mit Isabelle Huppert auf DVD und Blu-ray.
"Supergirl" (VÖ: 24. September)
Einen ersten kleinen Auftritt hatte Milly Alcock zuletzt bereits in "Superman" (2025), dem ersten Film des neuen DC Universe. Jetzt folgt ihr eigenes großes Abenteuer als Kara Zor-El alias "Supergirl". Die Vorab-Trailer zeigten die Cousine von Superman als junge Frau, die noch nach ihrem Platz im Universum sucht. Bei einer Art Roadtrip durch die Galaxie trifft sie, begleitet von ihrem Hund Krypto, auf Ruthye Marye Knoll (Eve Ridley) - ein Mädchen, dem großes Leid widerfahren ist ... "Rache lässt deinen Schmerz nicht verschwinden", erklärt Supergirl ihrer neuen Gefährtin. Und doch begleitet sie Ruthye bei ihrer Suche nach Vergeltung. Die Rolle des Antagonisten fällt dem kriegerisch-schurkischen Krem of the Yellow Hills (Matthias Schoenaerts) zu. In einer größeren Nebenrolle wirkt außerdem der ehemalige "Aquaman"-Star Jason Momoa mit: Er spielt Lobo, einen zwielichtigen Kopfgeldjäger, der viel trinkt und raucht und große Sprüche klopft.
Preis DVD: circa 15 Euro
US, 2026, Regie: Craig Gillespie, Laufzeit: 105 Minuten
"Nachbeben" (VÖ: 25. September)
Es beginnt als Tag wie jeder andere auf der Schlaganfallstation eines dänischen Krankenhauses: Weil ein Kollege krank ist, soll die Neurologin Alexandra (Özlem Saglanmak) im dänischen Krankenhaus-Drama "Nachbeben" zusätzlich zu ihren normalen Aufgaben auch noch das Telefon übernehmen. Ein IT-Ausfall verursacht zusätzlichen Stress. Doch Alexandra bleibt routiniert, auch als die junge Assistenzärztin Emilie (Mathilde Arcel F.) sie um eine dringende Einschätzung bittet: Der gerade erst 18 Jahre alt gewordene Oliver (Jacob Spang Olsen) wurde von seiner Mutter Camilla (Trine Dyrholm) ins Krankenhaus gebracht. Er klagt über Kopfschmerzen. Emilie schlägt eine MRT-Untersuchung vor, doch Alexandra stuft die Symptome als harmlose Migräne ein. Als Oliver wenig später kollabiert und ins Koma fällt, wird klar, dass Alexandra falsch lag. Doch ist es wirklich auch ihre Schuld?
"Immer wieder schreiben mir Menschen aus Medizinberufen, dass sie dankbar sind, was der Film zur Sprache bringt", schildert die Regisseurin Zinnini Elkington im Interview mit "ttt - titel thesen temperamente": Die Menschen erzählten ihr, "dass sie ihren Job hingeschmissen hätten, darüber unglücklich sind, aber nicht in ihre Klinikberufe zurück können, weil der Job zu hart ist." "Nachbeben" geht auf einige Missstände eindrücklich ein.
Preis DVD: circa 11 Euro