Jürgen Klopp wird nach Frage zu Bundestrainer-Job deutlich: "Es gibt dazu nichts zu sagen!"

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Jürgen Klopp
Jürgen Klopp hat sich nach der Niederlage Deutschlands bei der Fußball-WM zur Bundestrainer-Frage geäußert.
2026 Getty Images/Dustin Satloff

Nach dem beschämenden Aus der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-WM 2026 hat sich Jürgen Klopp zu der Bundestrainer-Frage geäußert.

Für Deutschland ist die Reise bei der Fußball-WM 2026 vorbei. Nach dem verlorenen Elfmeterschießen gegen Paraguay fliegt die Nationalelf aus dem Turnier - und leistet sich damit eine nächste bittere Blamage. Schnell wurde die Frage laut, wie es mit der Mannschaft und vor allem deren Trainer weitergehen würde. Nach dem Spiel betonte DFB-Trainer Julian Nagelsmanns im Interview, er würde dem DFB weiter zur Verfügung stehen. "Ich bin keiner, der wegläuft. Das ist ausgeschlossen", betonte er.

Dennoch ließ es sich Moderator Johannes B. Kerner nicht entgehen, nach der Niederlage bei seinem MagentaTV-Experten Jürgen Klopp nachzuhaken. Viele Fans würden sich den ehemaligen Trainer als neuen Bundestrainer wünschen. Kerner will wissen: "Was muss passieren, damit eine Situation entsteht, in der du überhaupt anfängst, darüber nachzudenken?"

Klopp, derzeit bei Funktionär bei Red Bull, blockt ab: "Da habe ich noch nicht drüber nachgedacht." Er sei der "Einzige, der hier steht, der diese Situation schon Hundert mal hatte. Nach so einem großen Traum, wenn der geplatzt ist, dazustehen und dann die Worte zu finden."

Er habe Verständnis dafür, dass in einer Diskussion um den Bundestrainer auch "in irgendeiner Form mein Name genannt wird", Klopp stellt jedoch klar: "Es ist nicht der Moment, um darüber wirklich zu sprechen und vor allem natürlich auch nicht mit mir. (...) Es gibt dazu nichts zu sagen!"

Tabea Kemme: "So können wir die nächste Dekade nicht gestalten"

Magenta-TV-Expertin Tabea Kemme merkt an: "Wir brauchen eine Veränderung. Es muss nicht immer gleich der Head-Coach sein, aber grundsätzlich brauchen wir eine Veränderung, weil so können wir die nächste Dekade nicht gestalten." Klopp stimmt zu: "Es geht nicht immer nur darum: Wer könnte das jetzt leiten. So viele Dinge müssen, glaube ich, jetzt angeschoben werden. Und dafür - nur dafür - ist vielleicht jetzt die Situation genau die richtige."

Klopp gibt mit Blick auf eine nächste Europameisterschaft zu bedenken: "Wir waren Fußball Deutschland. Um wieder Fußball Deutschland zu werden, müssen wir jetzt richtig ran an die Nummer." Am "ersten Abend danach" gehe es nicht darum, über Namen zu reden, so Klopp. "Ich habe einen Job, den ich sehr gerne mache. Und soweit ich gehört habe, ist es kein Halbtagsjob. Fakt ist, heute ist Deutschland ausgeschieden und es ist nicht der Moment, wo ich über die Personalie Jürgen Klopp nachdenke."

Quelle: teleschau – der mediendienst